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Betrugsvorwürfe gegen Pflegeeinrichtungen

Im April wurde bekannt, dass das Bundeskriminalamt Abrechnungsbetrug durch Pflegedienste aufgedeckt hat und es sich um Schäden für die Sozialkassen um mehr als 1 Milliarde Euro handelt.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat erklärt, zeitnah die Vertreter
von Pflegeverbänden, Bundeskriminalamt und der gesetzlichen Krankenkassen
zu einem Gespräch zu laden, um Möglichkeiten zur Vermeidung solcher betrügerischen Machenschaften in der Pflege zu begegnen. Auch der Deutsche
Pflegerat hat sich für eine konsequente Vorgehensweise gegen „kriminelle Machenschaften” positioniert und darauf hingewiesen, dass nicht die Arbeit der
in der Pflege tätigen generell in Verruf gebracht werden dürfe. Der DPR unterstützt
alle Initiativen, die zur Vermeidung von Betrügereien dienen.

Datum: 06.16

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Hamburg geht gegen Abrechnungsbetrug vor

(Hamburg) Ein Bericht des Bundeskriminalamtes (BKA) über Abrechnungsbetrug
durch so genannte „russische Pflegedienste” hat Schlagzeilen gemacht.
Das BKA spricht darin von organisiertem Vorgehen, das durch mangelnde
Vernetzung der Krankenkassen, Pflegekassen und Sozialämter begünstigt werde. Während in Berlin nun von Gesundheitspolitikern verschärfte Kontrollen und unangemeldete Prüfungen gefordert werden, hat Hamburg schon gehandelt: Die Gesundheitsbehörde startet gemeinsam mit den Hamburger Bezirken ein Projekt, um mögliche Betrugsfälle schneller und besser ermitteln zu können.

Datum: 06.16

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Tarifkonflikt zur Pflegepersonalausstattung beigelegt

(Berlin) Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Dienstleistungsgewerkschaft
ver.di haben sich auf den Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Demografie verständigt. Damit geht eine rund drei Jahre andauernde Tarifauseinandersetzung
zu Ende. Aktuell steht nur noch die Zustimmung der zuständigen Gremien auf beiden Seiten aus. Für die Charité ist das der Aufsichtsrat und für ver.di der Bundesvorstand.
Sobald diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Tarifvertrag in Kraft treten. Die wichtigsten Festlegungen sind die vereinbarte Mindestbesetzung im Bereich der Intensivpflege, der Kinderheilkunde und der stationären Erwachsenenpflege.
Zudem wurden Festlegungen für zahlreiche Funktionsbereiche, wie Operationssaal oder Endoskopie, getroffen. Im Bereich der Intensivpflege wendet die Charité eine
hausinterne Qualitätsrichtlinie an, die differenziert nach dem Schweregrad der Patienten, aber im Mittel aller Intensivstationen eine Mindestausstattung von einer Pflegekraft für zwei Patienten festlegt und damit die Forderung der Gewerkschaft erfüllt.

Datum: 06.16

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Die Pflege stärken!

(Hannover) Die Niedersächsische Erklärung für ein angemessenes Einkommen in der Pflege erhält immer mehr Gewicht. Im April haben sich die Präsidenten der Kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen zusammen mit Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt eindeutig positioniert:
Um in der Altenpflege einen Fachkräftemangel zu verhindern, muss der Beruf
attraktiv gestaltet und angemessen bezahlt werden. Dazu müssen tarifvertragliche
Bindungen bei den Vergütungsverhandlungen für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen berücksichtigt und Vergütungserhöhungen an die Pflegekräfte weitergeleitet werden. Die Erklärung unterzeichneten am 12.04.16 im Niedersächsischen Sozialministerium der Präsident des Städtetages, Frank Klingebiel, der Präsident des Landkreistages, Klaus Wiswe, und der Vizepräsident des Städte und Gemeindebundes, Uwe-Peter Lestin. Im Vorfeld hatten eine entsprechende
Erklärung bereits der Vorstandsvorsitzende der AOK Niedersachsen, Dr. Jürgen Peter, und der Leiter der vdek-Landesvertretung Niedersachsen, Jörg Niemann, unterzeichnet.

Datum: 06.16

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Pflege-Thermometer 2016:
Schwachstellen in der ambulanten Pflege

(Köln) Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln veröffentlicht mit dem Pflege-Thermometer 2016 die bislang größte Befragung zur Situation der ambulanten Pflege in Deutschland. In der bundesweiten und repräsentativen Studie wurden 1.653 Leitungskräfte aus der ambulanten Pflege befragt. Die Ergebnisse zeigen die Herausforderungen, vor denen der ambulante Sektor steht: Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, der ambulanten Einrichtungen sowie des dort beschäftigten Personals steigen in den letzten Jahren in allen Bundesländern deutlich. Die verantwortlichen Personen jedes zweiten
Dienstes blicken tendenziell optimistisch in die weitere Zukunft. Sie planen einen Ausbau, indem sie die Zahl der Klienten steigern sowie mehr Personal beschäftigten möchten. Limitierend wirkt hierbei allerdings der Fachkräftemangel.

Datum: 06.16

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Betrug: BGH bestätigt Verurteilung einer Pflegedienstbetreiberin

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Revision einer Betreiberin eines ambulanten Pflegedienstes zu entscheiden, die wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden war.

Nach Feststellung des Landgerichts hatte sich die Angeklagte gegenüber einer
Kranken- und Pflegekasse vertraglich verpflichtet, die langfristige Pflege eines schwerkranken Wachkomapatienten zu übernehmen. Der Vertrag sah vor, dass eine bestimmte Anzahl täglicher Pflegestunden erbracht und für die Pflege nur Pflegepersonal mit einer besonderen Qualifikation für Intensivpflege eingesetzt werden sollte.

Datum: 06.16

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Interprofessioneller Treffpunkt Dresden

(Dresden) Am 8. und 9. April 2016 fand in Dresden zum vierten Mal der Interprofessionelle Gesundheitskongress statt.
Erstmals tagten die rund 800 Besucher im Internationalen Congress Center Dresden
mit Blick auf die Elbe. Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales
und Verbraucherschutz und Schirmherrin des Kongresses, eröffnete die zweitägige
Veranstaltung mit einem Grußwort an die Teilnehmer, bevor es mit Vorträgen
zur interprofessionellen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen direkt ins Thema ging. Matthias Prehm entließ mit seinem Vortrag zur Ressource Humor die Teilnehmer gutgelaunt in die nachfolgenden Programmteile. Angeregte Diskussionen gab es später u.a. in der Session “Pflege in Zukunft – Neuer Pflegeberuf und mehr Mitbestimmung?!”, die von Maria Michalk, der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, eröffnet wurde.

Datum: 06.16

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Hausmesse im Service Point Nordrhein-Westfalen

(Münster) Großer Andrang herrschte am 16.04.2016 in den Räumen des DPV Service Points Nordrhein-Westfalen in Münster.
Rechtsanwalt Stephan Kreuels, Leiter des DPV-Service-Point, NRW, und seine
Kollegin Katharina Kroll hatten zur ersten Hausmesse unter dem Titel “Älterwerden
im Kreuzviertel” geladen. Den ganzen Tag konnten sich Gäste und Pflegefachkräfte an den Ständen der elf Aussteller über verschiedene Themen rund um Vorsorge und Pflege informieren.

Datum: 06.16

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Presse-Information 03.05.2016

Aktualisierung des Expertenstandards “Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege”
Einbindung der Fachöffentlichkeit


Im vergangenen Jahr hat das DNQP gemeinsam mit einer 12-köpfigen Expertenarbeitsgruppe unter wissenschaftlicher Leitung von Frau Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik mit der Aktualisierung des Expertenstandards “Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege” begonnen. Der vorliegende Entwurf des Expertenstandards basiert auf einer Analyse der aktuellen Literatur zum Thema und der eingehenden Diskussion des Wissensstandes durch die Expertenarbeitsgruppe. Mit der Konsultationsfassung wird nun interessierten Personen aus Pflegepraxis und -wissenschaft sowie anderen Gesundheitsberufen die Möglichkeit gegeben, sich zur Aktualisierung zu äußern. Der Entwurf des aktualisierten Expertenstandards wird zusammen mit der Präambel, den Kommentierungen der Standardkriterien sowie der Literaturanalyse vom 01. Juni bis zum 29. Juli 2016 über die DNQP-Website einsehbar sein.

Datum: 05.16

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Kleiner Ratgeber rund um Nadelstichverletzungen

Ratgeber NadelstichverletzungenEine Nadelstichverletzung ist in den meisten Fällen nur ein kleiner Stich oder Kratzer, sie blutet unter Umständen nicht einmal. Aber dieser Kratzer hat es in sich:
Kleinste und sogar unerkannte Verletzungen durch benutzte medizinische Instrumente reichen aus, um mit dem Patientenblut ausreichend Erreger für eine Infektion in den eigenen Blutkreislauf zu übertragen.

Doch vor Nadelstichverletzungen kann man sich schützen.
Mit dem Ratgeber wollen wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammenfassen, die beim Schutz vor Nadelstichverletzungen zu beachten sind. Als Mitglied der Initiative Safety First! hat sich der Deutsche Pflegeverband aktiv an der Erstellung dieses Ratgebers beteiligt.

Empfehlenswerte Lektüre für alle, die mit scharfen und spitzen medizinischen Instrumenten in Kontakt kommen.

Gerne können wir Ihnen auf Anfrage ein Exemplar per Post zuschicken. Es reicht eine kurze E-Mail an: info@dpv-online.de


Download Ratgeber

Datum: 05.16

 

HEILBERUFE Spezial-Heft „Pflege im Recht“”

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Datum: 05.16

 

DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

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