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Neuer Rahmenvertrag regelt zukünftige Personalrichtwerte

(Hamburg) Die Träger von Pflegeeinrichtungen, zusammengeschlossen in der Hamburgischen Pflegegesellschaft e.V. (HPG), die Pflegekassen und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz haben einen neuen Rahmenvertrag und zukunftsweisende neue Personalrichtwerte für die Hamburger Pflegeheime vereinbart. Ab 1. Januar 2017 werden damit in der Hansestadt etwa 540 Pflegekräfte mehr für die Pflegebedürftigen da sein.
„Mit der Einigung hat es Hamburg als erstes Bundesland geschafft, die größte Reform seit Einführung der Pflegeversicherung für eine konkrete Verbesserung der Personalsituation in Pflegeheimen zu nutzen”, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Wir waren uns von Anfang an einig, dass die höheren Pflegekassenleistungen auch für mehr Zeit in der Pflege eingesetzt werden sollten. Für eine Hamburger Pflegeeinrichtung mit 100 Plätzen bedeutet dies rechnerisch, dass ab 2017 etwa drei Vollzeitkräfte mehr für die Pflegebedürftigen da sein werden.”

Datum: 07.16

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NRW: Studie Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet

(Köln, Bochum) Die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum sowie das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. (dip) (Projektleitung: Prof. Dr. Michael Isfort) in Köln haben im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) eine 18-monatige Studie zur Qualitätsentwicklung in der Altenpflegeausbildung gestartet. Ende Juli 2017 soll die Studie abgeschlossen sein.
Zahl der Azubis wurde erhöht
In NRW ist es nach Angaben des Gesundheitsministeriums gelungen, seit Einführung der Altenpflegeumlage im Jahr 2012 die Zahl der Auszubildenden von rund 10.000 im Jahr 2011 auf 17.500 im Jahr 2015 zu erhöhen. Das entspricht einer Steigerung von 75%.

Datum: 07.16

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Pflegestützpunkte: Regulierungsbedarfe für die Pflegeberatung

(Saarbrücken) Das Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) e.V. hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstmals eine bundesweite Studie zum Regelbetrieb der Pflegestützpunkte in Deutschland durchgeführt. Pflegestützpunkte sind örtliche Beratungsstellen, durch die der gesetzliche Anspruch von Pflegebedürftigen und Angehörigen auf unabhängige und fachlich kompetente Pflegeberatung eingelöst werden soll. Insgesamt existieren knapp 400 solcher Einrichtungen in Deutschland.
Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Stand der Umsetzung, zu Erfolgen aber auch zu Handlungsbedarfen der Beratungspraxis in den Pflegestützpunkten. Zentrale Fragestellungen der Untersuchung waren u.a.: Inwieweit gibt es Diskrepanzen zwischen den gesetzlichen Vorgaben und der Umsetzungspraxis? Wie ist diese Kluft ggf. zu erklären? Welche gesetzlichen Präzisierungen sind nötig, um sie zu schließen? Wie muss Pflegeberatung organisiert
werden, damit Care- und Case-Management erfolgreich durchgeführt werden können? Wie kann neutrale – am Pflegebedürftigen orientierte – Beratung organisiert werden? Welche berufliche Qualifikation brauchen Mitarbeiter/innen in Pflegestützpunkten und welche Qualitätsstandards sind wünschenswert?

Datum: 07.16

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Bundeseinheitlicher Medikationsplan
IT-Umsetzung steht

Selbstverwaltung und Industrie verständigen sich auf eine technische Spezifikation
zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des im E-Health-Gesetz festgelegten Medikationsplans.

Der Medikationsplan kommt – inklusive einer IT-Spezifikation: Fristgerecht legten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der Deutsche Apothekerverband (DAV) und die Bundesärztekammer (BÄK) eine Vereinbarung zum bundeseinheitlichen Medikationsplan vor. Auf diesen haben ab dem 1. Oktober 2016 alle Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, Anspruch.
Neben Vorgaben zu Inhalt und Struktur, zu Erstellung und Aktualisierung sowie einem Verfahren zur Fortschreibung, gehört zu der Vereinbarung eine technische Spezifikation zur elektronischen Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans. Diese Spezifikation wurde von KBV, DAV und BÄK in enger Abstimmung mit dem Bundesverband Gesundheits-IT e.V. (bvitg), dem ADAS – Bundesverband Deutscher Apotheken-Softwarehäuser e.V. und HL7 Deutschland e.V. erstellt und nun als Anlage der Vereinbarung veröffentlicht.

Datum: 07.16

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Was bedeutet “Delegation”?

Immer wieder erreichen uns Fragen von Mitgliedern zur Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte. Viele sind verunsichert, ob die Übernahme bestimmter Tätigkeiten aus rechtlicher Sicht unbedenklich ist.
Delegation bedeutet die Übertragung von Zuständigkeiten und Kompetenzen (und damit auch von Verantwortung) auf hierarchisch nachgeordnete organisatorische Einheiten. In Verbindung damit liegt ein Übernahmeverschulden dann vor, wenn eine Person Tätigkeiten ausführt, denen sie nach ihren individuellen Fähigkeiten und Kenntnissen nicht gewachsen ist und dies wusste beziehungsweise hätte wissen können. In diesem Fall haftet die Pflegeperson neben dem Anordnenden als durchführende Person zivilrechtlich (Schadensersatz) und strafrechtlich (Verurteilung wegen Körperverletzung u.a.).

Datum: 07.16

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MDK stellt erneut mehr Fehler fest

(Berlin/Essen) 14.828 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2015 begutachtet. In 4.046 Fällen und damit in jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor. „Seit Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes vor drei Jahren gibt es einen anhaltenden Aufwärtstrend. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Vorwürfe und damit die Nachfrage nach Sachverständigengutachten des MDK wieder leicht gestiegen”, sagte Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des MDS.
In der aktuellen Statistik der MDK-Gemeinschaft standen 7.693 Vorwürfe in direktem Zusammenhang mit der Behandlung im Operationssaal. Bestätigt wurden diese Vorwürfe in knapp jedem vierten Fall. Wenn man sich die Vorwürfe verteilt auf die Fachgebiete anschaut, ergibt sich folgendes Bild: 32% aller Vorwürfe bezogen sich auf Orthopädie und Unfallchirurgie, 11% auf die Innere Medizin und Allgemeinmedizin, weitere 11% auf die Allgemeinchirurgie, 9% auf die Zahnmedizin und 7% auf die Frauenheilkunde sowie 5% auf die Pflege.

Datum: 07.16

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Klosterfest in Harztor/Ilfeld

Der DPV Service Point Thüringen-Sachsen-Anhalt präsentierte sich im Rahmen des Tages der offenen Tür der Seniorenpflegeeinrichtung Neanderklinik Harzwald GmbH, in Zusammenwirken mit der Aktion Mensch und dem Sozialverband VdK, im Juni als Ansprechpartner für Pflegefachpersonen und Angehörige von Pflegebedürftigen.
Die Vorsitzende des DPV, Geschäftsführerin der Seniorenpflegeeinrichtung und Leiterin des Service Points Martina Röder sprach dabei über die Herausforderungen bei der Umsetzung der neuen Pflegestärkungsgesetze und zum Pflegeberufsgesetz.
Silvia Schmidt, Vorsitzende des VdK Nordthüringen, bestätigte auf dieser Veranstaltung die seit Jahren bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen DPV und VdK mit Konzepten zur Versorgungsqualität der Pflegebedürftigen.

 

Internationaler Tag der Patientensicherheit

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (aps) und seine internationalen Partner rufen in diesem Jahr zum zweiten Mal den Internationalen Tag der Patientensicherheit (international patient safety day) aus. Der Aktionstag findet am und um den 17. September 2016 statt.

Schwerpunkt: Medikationssicherheit
Medikamente können Krankheiten heilen und Leben retten. Daher sind sie aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken. Sie können jedoch auch Schaden anrichten, beispielsweise wenn Medikamente falsch dosiert werden, sich gegenseitig beeinflussen oder nicht richtig angewendet werden. Die daraus resultierenden Nebenwirkungen können die betroffenen Patienten erheblich belasten und unnötige Krankenhaus- und Heimaufenthalte verursachen. Immerhin werden 5% der Krankenhauseinweisungen durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen verursacht.
Eine gute Abstimmung zwischen allen am Medikationsprozess Beteiligten ist daher der Schlüssel zu mehr Patientensicherheit. Hierbei sind nicht nur Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte und andere Gesundheitsberufe, sondern ganz besonders auch die Patienten und ihre Angehörigen gefordert.

Datum: 07.16

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DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

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Deutscher Preis für Patientensicherheit

Alle Informationen finden Sie hier www.aps-ev.de/deutscher-preis-fuer-patientensicherheit