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Demonstration in München
Starkes Signal der beruflichen Pflege: Handeln jetzt!

2.500 beruflich Pflegende folgten am 11. Oktober dem Aufruf des Bayerischen Landespflegerats (BLPR) und gingen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, für die zügige Umsetzung des Pflegeberufsreformgesetzes und für die sofortige Einrichtung einer Pflegekammer auf die Straße.
Wie schon im vergangenen Jahr, als die professionelle Pflege zuletzt für ihre Forderungen auf die Straße gegangen war, und 2011, als bei einer Demo der Staatsregierung insgesamt 19.000 Unterschriften für eine Pflegekammer überreicht wurden, will sich die Pflege nicht mehr mit Lippenbekenntnissen der Politik zufrieden geben. Dr. Marliese Biederbeck, stellvertretende Vorsitzende des BLPR und Geschäftsführerin des DBfK, erinnerte bei der Schlusskundgebung: „Ein ganzes Jahr ist vergangen und was ist passiert? Wurden politische Entscheidungen getroffen, um den Fachkräftemangel zu beheben?”

Datum: 12.16

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DAK-Pflegereport
Zuhause sterben – Wunsch wird selten Wirklichkeit

Zwei von drei Deutschen verbringen die letzten Stunden ihres Lebens nicht an dem Ort, den sie sich wünschen. Nach einer aktuellen Studie der DAK-Gesundheit wollen nur 6% der Deutschen im Krankenhaus oder Pflegeheim sterben. In der Realität sterben jedoch dreiviertel aller Menschen in solchen Institutionen. Diesen deutlichen Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit zeigt die Krankenkasse in ihrem Pflegereport 2016.
Für den Report hat das AGP Institut Sozialforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg für die DAK-Gesundheit erstmals untersucht, welche Wünsche, Vorstellungen und Erfahrungen die Menschen haben, wenn es ums Sterben geht. Die Analyse umfasst eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Thema, Auswertungen von DAK-Statistiken sowie qualitative Interviews mit Menschen, die sterbende Angehörige begleitet haben. Laut Pflegereport stirbt im Krankenhaus jeder fünfte Patient allein. Außerdem sind demnach zahlreiche Krankenhausaufenthalte kurz vor dem Tod vermeidbar. Das verursacht unnötige Kosten und steht im Widerspruch zu den Wünschen der Betroffenen.

Datum: 12.16

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Krankenhauskeime wirksam bekämpfen

(Mainz) In den vergangenen Wochen hat die Studie eines europäischen Forscherteams über das Auftreten von Krankheitserregern in Krankenhäusern für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Ergebnisse legen dar, dass sich etwa 2,6 Millionen Patienten europaweit mit den so genannten Krankenhauskeimen infizieren. Die Daten wurden in den Jahren 2011 und 2012 in 30 europäischen Ländern erhoben.
In Deutschland sollen es gemäß Schätzungen des Nationalen Referenzzentrums zur Überwachung von Krankenhausinfektionen an der Berliner Charité etwa 500.000 Infektionen geben. Davon würden etwa 15.000 Fälle tödlich verlaufen. „Der häufigste Übertragungsweg sind die Hände. Daher ist für die beruflich Pflegenden die Handhygiene ein so eminent wichtiges Thema”, betonte Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

Datum: 12.16

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Pflegekosten übersteigen vielerorts die Finanzkraft von Senioren

(Gütersloh) In Deutschland gibt es deutliche regionale Unterschiede, wie viel stationäre Altenpflege kostet. In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren über 80 Jahre nicht aus, um eine professionelle stationäre Versorgung in Anspruch zu nehmen. Das zeigt die aktuelle Analyse der Pflegelandschaft in Deutschland, die die Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat.
Die Befragten wollten unter anderem wissen, wie viel die Pflege an ihrem Wohnort kostet. Die Antwort: Im Nordosten Deutschlands müssen sich Senioren weniger um die Finanzierung eines Pflegeheimplatzes sorgen als im Südwesten. In den Kreisen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg sowie in den Stadtstaaten übersteigen die Pflegekosten hingegen das durchschnittliche Jahreseinkommen der über 80-Jährigen zum Teil deutlich.

Datum: 12.16

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Rechtsprechung
Muss ich zum Personalgespräch, wenn ich krank bin?

Ein durch Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit an seiner Arbeitsleistung verhinderter Arbeitnehmer ist regelmäßig nicht verpflichtet, auf Anweisung des Arbeitgebers im Betrieb zu erscheinen, um dort an einem Gespräch zur Klärung der weiteren Beschäftigungsmöglichkeit teilzunehmen.

Der Kläger war bei der Beklagten zunächst als Krankenpfleger und zuletzt – nach einer längeren unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit – befristet bis zum 31. Dezember 2013 als medizinischer Dokumentationsassistent eingesetzt. Von Ende November 2013 bis Mitte Februar 2014 war der Kläger erneut arbeitsunfähig krank. Die Beklagte lud ihn mit einem Schreiben vom 18. Dezember 2013 “zur Klärung der weiteren Beschäftigungsmöglichkeit” zu einem Personalgespräch am 6. Januar 2014 ein. Der Kläger sagte unter Hinweis auf seine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit ab. Die Beklagte übersandte ihm eine neuerliche Einladung für den 11. Februar 2014, die mit dem Hinweis verbunden war, der Kläger habe gesundheitliche Hinderungsgründe durch Vorlage eines speziellen ärztlichen Attests nachzuweisen.

Datum: 12.16

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Online-Umfrage     Ihre Meinung ist gefragt!

Das Institut für angewandte Pflegeforschung Nordbaden führt derzeit eine Studie zur Akzeptanz und Relevanz von Testverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung durch. Mit der Studie möchte das IfaP-Nordbaden (www.ifap-nordbaden.de) herausfinden, welche Rolle solche Messverfahren während der Pflegeausbildung in Bezug auf die individuelle Förderung der Auszubildenden spielen.
Der DPV unterstützt die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Pflege und bittet Sie um Ihre Teilnahme. Die Befragung ist anonym und dauert nur 5 Minuten. Machen Sie mit!
www.soscisurvey.de/basiskompetenz_pflegeausbildung/

 

14. Gesundheitspflege-Kongress:
Patientenorientierung – mehr als ein Schlagwort

(Hamburg) Der Wettbewerb um die Patienten hat extrem zugenommen.
„Die meisten Patienten suchen sich das Krankenhaus bewusst aus, deshalb
müssen sich Kliniken mehr um eine Patientenorientierung bemühen”, betonte
Joachim Prölß, Direktor für Patienten und Pflegemanagement am Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf (UKE). Dabei ginge es nicht nur darum, Patienten für sich zu gewinnen: „Häuser, die in Patientenorientierung investieren, haben auch weniger Probleme, qualifiziertes Personal zu finden”, so Prölß. Mit dem Thema Patientenorientierung wurde der bereits seit Wochen ausgebuchte 14. Gesundheitspflege-Kongress mit 1.000 Teilnehmern in Hamburg eröffnet.
Das UKE ist einer der renommierten Kooperationspartner des Kongresses, der von Springer Pflege veranstaltet wird. Eröffnet wurde der Kongress durch Falk H. Miekley, Director Professional Care bei Springer Pflege und Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg.

Datum: 12.16

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Neue Webseite zur Pflegebegutachtung ab 2017

Essen) Anfang kommenden Jahres tritt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft. Damit ändert sich auch die Begutachtung von pflegebedürftigen Menschen durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) grundlegend. Auf dem nutzerfreundlichen Portal www.pflegebegutachtung.de finden Pflegebedürftige, Angehörige und Fachleute schon jetzt viele Informationen rund um die Neuerungen.
Das Portal, das von den Medizinischen Diensten gemeinschaftlich getragen wird, bietet ein klar strukturiertes und übersichtliches Service- und Informationsangebot. Für pflegebedürftige Menschen und Angehörige finden sich Informationen rund um die neue Begutachtung. Ein umfangreicher Fragen- und Antwortkatalog beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Pflegereformen. Für Pflegebedürftige und Angehörige stehen ein Versichertenflyer und eine Checkliste für den MDK-Besuch zur Verfügung.

Datum: 11.16

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Die Selbständigkeit als Maß für die Pflegebedürftigkeit

PSG IIAktuelle Informationen und die neue Broschüre zur Bewertung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

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