Start:: Aktuelles

Barmer GEK Pflegereport 2016
Postleitzahl beeinflusst Art der Pflege

Wie Menschen in Deutschland gepflegt werden, hängt vom Wohnort der Pflegebedürftigen ab. Das geht aus dem neuen Pflegereport der Barmer GEK hervor, der im November vorgestellt wurde. Demnach sind die massiven regionalen Unterschiede in der Pflege die Konsequenz des Angebots vor Ort. Je mehr Pflegedienste oder Pflegeheime es gibt, desto mehr Betroffene werden von ihnen betreut.

„Die Menschen bekommen offenbar nicht immer die Pflege, die sie brauchen, sondern die, die vor Ort verfügbar ist”, betonte Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK. Damit Betroffene die Pflege erhalten, die für sie am sinnvollsten sei, forderte Straub ein Mehr an transparenter und unkompliziert abrufbarer Informationsangebote sowie flächendeckend greifende Unterstützungsleistungen insbesondere durch die Pflegekassen. Die so genannten Pflegestützpunkte könnten offenbar diese Art der Hilfen nicht bieten. Straub: „Das Konzept der Pflegestützpunkte geht am Bedarf und an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbei.” Nötig seien stattdessen noch mehr niedrigschwellige mobile und häusliche Angebote und Unterstützungsleistungen für alle Versicherten. So hätten sich insbesondere Familiengesundheitspfleger bewährt.

Datum: 01.17

weiter

 

Pflegekammer RLP
Staatssekretär Laumann zu Besuch

Im Rahmen der letzten Vorstandssitzung hat der Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz besucht. Nach einem kurzen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten der Geschäftsstelle folgte ein zweistündiger intensiver Gedankenaustausch über aktuelle Themen rund um die Pflege.
Der Staatssekretär betonte in dem Gespräch die Vorteile von Pflegekammern in allen Bundesländern. Gerade in einem System, das derart von der Selbstverwaltung
geprägt sei wie das Gesundheitswesen, müsse die Interessenvertretung von durchsetzungsfähigen Institutionen getragen werden. Dazu gehöre eine entsprechende Rechtsform, um neben der Interessenvertretung auch alle weiteren relevanten Fragen zur Berufsausübung in Eigenverantwortung regeln zu können. „Überall, wo über die Pflege geredet, verhandelt und beschlossen wird, muss die Pflege selbst auch mitreden und mitentscheiden können”, so Laumann.

Datum: 01.17

weiter


Pflegebildungsreform: Appell an die Bundeskanzlerin

(Köln) Im Frühjahr 2016 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe unterzeichnet. Das Pflegeberufereformgesetz ist allerdings bei den Beratungen im Bundestag ins Stocken geraten. Vier Pflegeexpertinnen, die seit Beginn des Jahres das Gesundheitsministerium sowie das Familienministerium bei der Entwicklung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum neuen Pflegeausbildungsgesetz unterstützen, haben sich deshalb nun zu Wort gemeldet. In einem gemeinsam verfassten offenen Brief und einer Stellungnahme appellieren sie an die Bundeskanzlerin sowie an die Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien, die Reform zu retten. Professorin Ingrid Darmann-Finck vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen erläuterte als eine der Initiatorinnen: „Die Ausbildungsreform ist eine notwendige Konsequenz des soziodemografischen Wandels, und sie dient der langfristigen und dauerhaften Sicherstellung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung. Wenn sie jetzt scheitert, stehen wir für längere Zeit mit leeren Händen da!”

Datum: 01.17

weiter

 

Studie: Medikamentenversorgung im Alter

(München) Vermehrte Stürze, eine beeinträchtigte Lebensqualität und mehr Krankenhausaufenthalte – das können die Folgen einer falschen Medikamentenversorgung sein. Doch wie lässt sich das verhindern? Mit dieser Frage haben sich sieben Mediziner im Rahmen einer dreijährigen Forschungsarbeit beschäftigt. Deren Fazit: Praxis-Schulungen schaden nicht. Doch durch die Intervention der Mediziner konnten keine nennenswerten Verbesserungen für die Patienten gemessen werden. Es müsse noch viel intensiver nachgeforscht und geschult werden.
„Noch wissen wir also nicht, wie wir das Problem der potenziell inadäquaten Medikation am besten in den Griff bekommen”, sagte Studienkoordinator PD Dr. Ulrich Thiem, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen. Mit der RIME-Studie (“Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly”) wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie sich potenziell inadäquate Medikation bei Senioren in hausärztlicher Behandlung reduzieren lässt. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Datum: 01.17

weiter

 

Verdacht des Totschlags durch Unterlassen
Festnahmen und Durchsuchung im Seniorenheim

(Bamberg) Aufgrund zweier Strafanzeigen im Mai und im Juni 2016 führte die Staatsanwaltschaft Bamberg Ermittlungen gegen Verantwortliche einer Seniorenresidenz unter anderem wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch.
Gegenstand des Verfahrens waren insbesondere der Vorwurf des Austausches von Medikamenten, unangemessene Sanktionen gegenüber Heimbewohnern sowie verschiedene kleinere Vermögensdelikte. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden durch die Kriminalpolizei Schweinfurt in der Folgezeit eine Reihe von Zeugenvernehmungen durchgeführt.
Anfang November wurden erstmals Vorwürfe geäußert, wonach es durch eine fehlerhafte, medizinische Versorgung bzw. unterbliebene ärztliche Behandlungen oder die unterbliebene Einweisung von Heimbewohnern ins Krankenhaus zu Todesfällen gekommen sein soll. In einem Fall soll nach dem Sturz eines Heimbewohners über mehrere Tage hinweg, trotz des sich drastisch verschlechternden Gesundheitszustandes, kein Arzt hinzugezogen worden und der Heimbewohner deshalb verstorben sein.

Datum: 01.17

weiter

 

Muster-Entgelttarifvertrag für Altenpflege gescheitert

(Berlin) Die LIGA der freien Wohlfahrtspflege in Brandenburg bedauert, dass die Gewerkschaft Ver.di die Gespräche über einen Tarifvertrag für die Pflege in Brandenburg ausgesetzt hat. Martin Matz, LIGA-Vorsitzender in Brandenburg, betonte, dass die Wohlfahrtsverbände nach wie vor an einem Pflegetarifvertrag interessiert sind. Ein weiteres gemeinsames Bemühen muss insbesondere auch im Namen der Mitarbeitenden in der Pflege gelingen. Matz: „Die Voraussetzungen dafür ist allerdings, dass am Ende dessen Allgemeinverbindlichkeit erklärt wird. Es sollte nicht vergessen werden, dass es bereits viele tarifliche Strukturen in der Brandenburger Altenpflege gibt, so etwa die Arbeitsvertragsrichtlinien von Diakonie und Caritas, der AWO-Tarifvertrag und weitere. Worauf es jetzt ankommt, sind allerdings gemeinsame Mindestbedingungen für alle Beschäftigten in der Pflege in Brandenburg, damit der Wettbewerb wieder auf eine faire Grundlage zurückgeführt werden kann.

Datum: 01.17

weiter

 

Mitgliederversammlung des DPV

(Harztor) Am 22.11.2016 fand die jährliche Mitgliederversammlung statt. Martina Röder, Vorsitzende, ging in ihrer Eröffnungsrede auf die aktuellen Herausforderungen für die Pflege ein. Sie verwies auf die Auswirkungen des demografischen Wandels mit Zunahme der Pflegebedürftigen und des gravierenden Fachkräftemangels.
Das auf dem parlamentarischen Weg ins Stocken gekommene Pflegeberufereformgesetz mahne sie dringend an. Frau Röder berichtete über die Ergebnisse einer Klausurtagung des Vorstandes, der Delegierten und LeiterInnen der Service Points mit dem Ziel, die Verbandsarbeit noch mitgliedsorientierter und effizienter zu gestalten.
Der Geschäftsbericht, vorgetragen durch Rolf Höfert, fokussierte die Beteiligung
und Aktivitäten des DPV zu den Pflegestärkungsgesetzen II und III, zum Krankenhausstrukturgesetz und dem Palliativ- und Hospizgesetz.
Darüber hinaus folgte eine Übersicht über die Entwicklung der Pflegekammern
in Deutschland. Der Finanzbericht für das Wirtschaftsjahr 2015 wurde von Anja Posevsky in Zusammenwirken mit Ellen Brauckschulze vorgetragen, die die
Kassenprüfung vorgenommen hatten. Aufgrund der vorgelegten Bilanz und des Prüfungshinweises wurden Vorstand und Geschäftsführung durch die Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Für das kommende Geschäftsjahr
wurden als Kassenprüferinnen gewählt: Anja Posevsky, Ellen Brauckschulze und als Stellvertreterinnen Silvia Böhme und Nadin Sauerland.
Einen engagierten und inhaltsvollen Vortrag zeigte Ilona Groß, DPV-Delegierte
und Mitglied der Fraktion DPO/Komba in der Pflegekammer Rheinland-Pfalz auf. Hierbei verwies sie auf die Aktivitäten der Pflegekammer RLP und Wirkungen von ausländischen Pflegekammern.
Das Protokoll der MV sowie der Geschäftsbericht können beim DPV angefordert werden.

 

Online-Umfrage     Ihre Meinung ist gefragt!

Das Institut für angewandte Pflegeforschung Nordbaden führt derzeit eine Studie zur Akzeptanz und Relevanz von Testverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung durch. Mit der Studie möchte das IfaP-Nordbaden (www.ifap-nordbaden.de) herausfinden, welche Rolle solche Messverfahren während der Pflegeausbildung in Bezug auf die individuelle Förderung der Auszubildenden spielen.
Der DPV unterstützt die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Pflege und bittet Sie um Ihre Teilnahme. Die Befragung ist anonym und dauert nur 5 Minuten. Machen Sie mit!
www.soscisurvey.de/basiskompetenz_pflegeausbildung/

 

Neue Webseite zur Pflegebegutachtung ab 2017

Essen) Anfang kommenden Jahres tritt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft. Damit ändert sich auch die Begutachtung von pflegebedürftigen Menschen durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) grundlegend. Auf dem nutzerfreundlichen Portal www.pflegebegutachtung.de finden Pflegebedürftige, Angehörige und Fachleute schon jetzt viele Informationen rund um die Neuerungen.
Das Portal, das von den Medizinischen Diensten gemeinschaftlich getragen wird, bietet ein klar strukturiertes und übersichtliches Service- und Informationsangebot. Für pflegebedürftige Menschen und Angehörige finden sich Informationen rund um die neue Begutachtung. Ein umfangreicher Fragen- und Antwortkatalog beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Pflegereformen. Für Pflegebedürftige und Angehörige stehen ein Versichertenflyer und eine Checkliste für den MDK-Besuch zur Verfügung.

Datum: 11.16

weiter

 

 

Die Selbständigkeit als Maß für die Pflegebedürftigkeit

PSG IIAktuelle Informationen und die neue Broschüre zur Bewertung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

nach oben

Aktuelles

Politischer Jahresrückblick 2016

Das Wichtigste aus der Pflege-Szene auf einen Blick.

Bericht downloaden

 

Generalistische Ausbildung

Was ist das?
Was ändert sich?
Warum brauchen wir das?

Antworten finden Sie in unserem Flyer.

 

Neuer Vorteilsclub von MeinAuto.de

Ihr Vorteil als Mitglied:

  • Neuwagen aller Marken mit bis zu 40% Rabatt!
  • Bestpreis-Versprechen
  • Volle Herstellergarantie
  • Deutsche Händler

Weitere Infos hier