Start:: Aktuelles

Auf dem Prüfstand
Mehr als 10 Jahre Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

Im Jahre 2005 wurde im Auftrag der Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend und dem Bundesministerium für Gesundheit unter Beteiligung der zutreffenden Verbände im Rahmen eines Runden Tisches die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (Pflegecharta) entwickelt. Inzwischen wird die Charta von vielen Trägerorganisationen und Einrichtungen als Grundlage für die Organisation der Pflege genutzt.
Die Josef und Luise Kraft-Stiftung, München, startete jetzt anlässlich ihres 30jährigen Jubiläums die bundesweite Initiative "All right – Menschenrechte in der Pflege" zu Menschenrechten in der Pflege. Aus diesem Grund beauftragte diese die Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen MBH mit einer Studie. Darin sollte ermittelt werden, inwieweit die Pflegecharta in deutschen Pflegeeinrichtungen bislang als Basis des jeweiligen Pflegekonzeptes umgesetzt wurde. Die Ergebnisse der Befragung liegen jetzt vor. Sie zeigen u.a., dass die Pflegecharta nur bei 35% der Pflegekräfte und bei 68% der LeiterInnen von Pflegeeinrichtungen bekannt ist.

Datum: 10.16

weiter

 

Neue Broschüre hilft im Umgang mit Demenzkranken

(Berlin) Menschen, die an einer Demenz erkranken, entwickeln im Laufe der Krankheit häufig Verhaltensweisen, die von Angehörigen und anderen Betreuenden als “schwierig”, “ungewöhnlich” oder “störend” empfunden werden und oft eine starke Belastung darstellen.
Die neu aufgelegte Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft “Leben mit Demenzkranken. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag” soll dazu beitragen, das Leben mit den Erkrankten insbesondere für Angehörige einfacher zu machen. Denn Angehörige betreuen zwei Drittel der Erkrankten, oft rund um die Uhr. Wenn jemand ständig nachfragt, wie spät es ist, Gegenstände verlegt, der Ehefrau den ganzen Tag hinterherläuft oder die Nacht zum Tag macht, dann kann dies die Angehörigen ans Ende ihrer Kräfte bringen.

Datum: 10.16

weiter

 

Fortbildungskonzept vorgestellt

(Fulda) Hessen hat anlässlich der anstehenden Novellierung des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen (HGBP) ein Schulungskonzept für Fachpersonal im pflegerischen und medizinischen Bereich entwickelt, das die unterschiedlichen Aspekte, die bei der Vermeidung freiheitentziehender Maßnahmen von Bedeutung sind, umfassend bearbeitet. Neben der Vermittlung rechtlicher und medizinischer Grundlagen nimmt die Frage der ethischen Haltung und der Kommunikation einen besonderen Stellenwert ein. „Selbstbestimmte Lebensführung
ist ein hohes Gut. Über den Aufenthaltsort frei zu entscheiden und sich nach eigenen Vorstellungen frei zu bewegen, ist elementarer Ausdruck der menschlichen Freiheit. Sie gehört in allen Lebenslagen, unabhängig vom Alter und vom Grad der Hilfsbedürftigkeit, zu einer menschenwürdigen Alltagsgestaltung”, betonte Dr.
Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der das “Hessische Curriculum zur Vermeidung freiheitsentziehender
Maßnahmen nach dem HGBP” im Juli im Bonifatiushaus in Fulda anlässlich der Fachtagung “Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen in Medizin und Pflege” vorstellte.

Datum: 10.16

weiter

 

Wer soll Sie eines Tages pflegen?

Im Jahr 2015 lehnten 51,9% aller ambulanten Dienste Klienten aufgrund von Personalmangel ab. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Befragung von Leitungskräften in der ambulanten Pflege (Pflege-Thermometer 2016).
Wie sicher ist die ambulante Versorgung?
Diese Zahl beurteilt der DPV als äußerst besorgniserregend und sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Politik. Es ist längst überfällig, die Interessen der Pflegenden in den Mittelpunkt zu stellen und dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Pflege-Thermometer 2016

www.dip.de/fileadmin/data/pdf/projekte/Endbericht_Pflege-Thermometer_2016-MI-2.pdf

Pflege geht uns ALLE an!
Der Deutsche Pflegeverband setzt sich für eine bessere Situation für Pflegende und pflegebedürftige Menschen ein. Gerne schicken wir Ihnen kostenlos unsere Infobroschüre zu. E-Mail genügt.
info@dpv-online.de

 

BGH Urteil
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Der u.a. für Betreuungssachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich mit den Anforderungen befasst, die eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen müssen.

Die 1941 geborene Betroffene erlitt Ende 2011 einen Hirnschlag. Noch im Krankenhaus wurde ihr eine Magensonde gelegt, über die sie seitdem ernährt wird und Medikamente verabreicht bekommt. Im Januar 2012 wurde sie in ein Pflegeheim aufgenommen. Die zu diesem Zeitpunkt noch vorhandene Fähigkeit zur verbalen Kommunikation verlor sie infolge einer Phase epileptischer Anfälle im Frühjahr 2013. Die Betroffene hatte 2003 und 2011 zwei im Wortlaut identische, mit “Patientenverfügung” betitelte Schriftstücke unterschrieben. In diesen war niedergelegt, dass unter anderem dann, wenn aufgrund von Krankheit oder Unfall ein schwerer Dauerschaden des Gehirns zurückbleibe, “lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben” sollten. An die “Patientenverfügung” angehängt war die einer ihrer drei Töchter erteilte Vorsorgevollmacht, dann an ihrer Stelle mit der behandelnden Ärztin alle erforderlichen Entscheidungen abzusprechen, ihren Willen im Sinne dieser Patientenverfügung einzubringen und in ihrem Namen Einwendungen vorzutragen, die die Ärztin berücksichtigen solle.

Datum: 10.16

weiter

 


DEMO in München am 11. Oktober 2016


Der Bayerische Landespflegerat und wir vom Deutschen Pflegeverband rufen zur Demo auf!
Wir fordern angemessene Rahmenbedingungen für eine menschenwürdige Pflege.
Nur zusammen können wir das erreichen, deswegen zählen wir auf Ihre Teilnahme.

Weitere Infos hier

Datum: 09.16

 

 

Die Selbständigkeit als Maß für die Pflegebedürftigkeit

PSG IIAktuelle Informationen und die neue Broschüre zur Bewertung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

nach oben

Aktuelles

Mitgliederversammlung
am 22.11.2016

Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe
Neanderklinik Harzwald GmbH, Neanderplatz 4, 99768 Harztor/OT Ilfeld

 

Generalistische Ausbildung

Was ist das?
Was ändert sich?
Warum brauchen wir das?

Antworten finden Sie in unserem Flyer.

 

Neuer Vorteilsclub von MeinAuto.de

Ihr Vorteil als Mitglied:

  • Neuwagen aller Marken mit bis zu 40% Rabatt!
  • Bestpreis-Versprechen
  • Volle Herstellergarantie
  • Deutsche Händler

Weitere Infos hier

 

Deutscher Preis für Patientensicherheit

Alle Informationen finden Sie hier www.aps-ev.de/deutscher-preis-fuer-patientensicherheit