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Der Pflegemarkt in Zahlen
BARMER Pflegereport 2017

Der jüngst veröffentlichte Pflegereport 2017 ist ein weiterer Bericht, der die prekäre Lage in unserem Gesundheitswesen zahlenmäßig belegt. Die wissenschaftliche Studie wurde von der Universität Bremen unter Leitung von Professor Dr. Heinz Rothgang erstellt.

In Deutschland fehlen bundesweit tausende Betreuungsplätze für junge Pflegebedürftige. Demnach gibt es bei Pflegebedürftigen unter 60 Jahren, beginnend mit dem frühen Kindesalter, etwa 4.000 teilstationäre und rund 3.400 Kurzzeitpflegeplätze zu wenig. Zudem können junge Pflegebedürftige häufig nicht so wohnen, wie sie es bevorzugen, weil die entsprechenden Angebote einfach fehlen.

Eigenanteil der Bewohner
Der Gesamteigenanteil für Heimbewohner (an den Heimkosten) liegt im Durchschnitt bei monatlich 1.691 Euro. Dabei ist die Streuung beachtlich, wie der BARMER Pflegereport 2017 zeigt. Für ein Viertel der Einrichtungen liegt der Gesamteigenanteil unter 1.286 Euro, bei einem weiteren Viertel dagegen bei über 2.053 Euro und für 1% der Einrichtungen sogar bei über 3.000 Euro. Auch auf Länderebene gebe es beachtliche Unterschiede. So reiche der Gesamteigenanteil im Durchschnitt von 1.107 Euro in Sachsen-Anhalt bis hin zu 2.252 Euro in Nordrhein-Westfalen.

Datum: 02.18

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Wirtschaftliche Lage der Heime
Pflegeheim Rating Report

Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut. In den
nächsten Jahren wird die zunehmende Alterung der Gesellschaft aber voraussichtlich zu Engpässen bei stationären Pflegeplätzen und Pflegepersonal führen. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle “Pflegeheim Rating Report 2017”
Die Autoren der Studie “Pflegeheim Rating Report 2017” untersuchten die derzeitige und zukünftige Situation des deutschen Pflegemarkts und schlagen Maßnahmen gegen die drohenden Engpässe vor. Unter dem Titel “Pflege sucht Investoren” berichtet das “Handelsblatt” über die Studie.
Die meisten deutschen Pflegeheime sind in einer guten wirtschaftlichen Lage. Im Jahr 2015 befanden sich lediglich 2% im “roten Bereich” mit erhöhter Insolvenzgefahr, 82% im “grünen Bereich” mit geringer Insolvenzgefahr und 16% im “gelben Bereich” dazwischen.
Ihre durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit (Zahlungsunfähigkeit) lag mit 0,54% deutlich niedriger als die von Krankenhäusern. Ihre Ertragslage hat sich ebenfalls verbessert. Schrieben 2013 noch 20% der Pflegeheime einen Jahresverlust, so waren es im Jahr 2015 nur noch 10%.

Datum: 02.18

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Neuste Ergebnisse des Hessischen Pflegemonitors

(Wiesbaden) Der aktuelle Pflegemonitor wurde im November 2017 anlässlich der 68. Sitzung des Landespflegeausschusses in Wiesbaden vorgestellt. Mit dem Hessischen Pflegemonitor hat das Land Hessen ein bundesweit einmaliges Steuerungsinstrument, das allen Verantwortlichen verlässliche, aktuelle und prognostische Informationen
über die Situation der Pflegekräfte in der Altenhilfe und dem Gesundheitswesen
liefert. Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Nachfrage nach Pflegekräften in allen
Versorgungssektoren und insbesondere in der Altenpflege schneller
steigt, als das Angebot bei Absolventen und vermittelbaren Arbeitslosen trotz
der weiter gestiegenen Anstrengungen im Ausbildungsbereich mithalten kann.

Datum: 02.18

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Runder Tisch in Rheinland-Pfalz
Zukunftsprogramm Gesundheit und Pflege – 2020

Auf Einladung von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Gesundheitsstaatssekretär David Langner kamen in Mainz die Projektpartner zu einem Runden Tisch zusammen und zogen eine Zwischenbilanz des 2014 gestarteten Zukunftsprogramms “Gesundheit und Pflege – 2020”. Im Fokus standen die Projekterfahrungen, mit dem Ziel, neue mögliche Handlungsfelder und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Das Zukunftsprogramm “Gesundheit und Pflege – 2020” verfolgt durch innovative Ansätze, neue Maßnahmen und sektorenübergreifende Konzepte das Ziel der Sicherstellung einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung insbesondere auch in den ländli-chen Räumen von Rheinland-Pfalz.
Dafür baut es auf vielfältige Erfahrungen auf und führt diese weiter. Gerade mit den Initiativen “Menschen pflegen”, “Gesundheitswirtschaft”, “Fachkräfteinitiative Gesundheitsfachberufe”, “Masterplan zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung”, dem weiterentwickelten Förderprogramm zur vertragsärztlichen Versorgung und dem “Geriatriekonzept” konnten wichtige Erkenntnisse über Entwicklungspotentiale sowohl in der ambulanten als auch in der stationären flächendeckenden Versorgung gewonnen werden.

Datum: 02.18

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Wie viel Personal ist für eine gute Pflege erforderlich?

(Bremen) Sie haben die europaweite Ausschreibung für eine wichtige Expertise gewonnen und damit 3,7 Millionen Euro Drittmittel eingeworben: 14 Wissenschaftler des Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen sollen unter der Leitung von Professor Heinz Rothgang ein fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personals in Pflegeeinrichtungen entwickeln und erproben – und so die derzeit wichtigste pflegepolitische Frage beantworten.
Die Personalausstattung von Pflegeheimen ist unzureichend: So lautet eine Klage, die so alt ist wie die Pflegeversicherung selbst, also mehr als 20 Jahre. Die Personalausstattung fällt zudem im Bundesgebiet äußerst unterschiedlich aus. Ein Beispiel: In stationären Einrichtungen in Bayern wird pro Pflegebedürftigem 20% mehr Personal eingesetzt als in Sachsen-Anhalt. Bislang sind schon mehrere Versuche gescheitert, ein bundeseinheitliches Personalbemessungsverfahren einzuführen.
Im Zweiten Pflegestärkungsgesetz hat der Gesetzgeber die Vertragsparteien der Pflege-Selbstverwaltung verpflichtet, bis zum 30. Juni 2020 ein fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personals in Pflegeeinrichtungen nach qualitativen und quantitativen Maßstäben entwickeln und erproben zu lassen. Dazu müssen die Vertragsparteien unabhängige wissenschaftliche Einrichtungen beauftragen.

www.uni-bremen.de

Datum: 02.18

 

Haft und Berufsverbot für Altenpflegehelferin

(Münster) Der jüngste Fall von Misshandlung durch eine 30 Jahre alte
Altenpflegehelferin hat für mediales Aufsehen gesorgt. Am 19.12.2017 wurde die Münsteranerin vom Amtsgericht wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Darüber hinaus sprach das Schöffengericht ein lebenslanges Berufsverbot aus.
Die Frau hatte einer hochbetagten Bewohnerin des Pflegeheimes Maria Trost in Mauritz im vergangenen Sommer an mindestens drei Abenden bei der Versorgung unter anderem ins Gesicht geschlagen und ihr so lange Flüssigkeit in den Mund und Hals laufen lassen, bis die Seniorin kaum mehr Luft bekam.

Datum: 02.18

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Eine Pflegekraft für 60 Patienten ist zu wenig

(Cottbus) Zu dem Problem der mangelnden Personalausstattung vor allem in der Nachtschicht hat das Verwaltungsgericht Cottbus nun ein Urteil gesprochen. Das Gericht hat entschieden, dass der Einsatz von nur einer Pflegefachkraft in der Nacht nicht für die Betreuung von 50 bis 60 Bewohnern einer Pflegeeinrichtung genügt.
Im vorliegenden Fall wandte sich der Betreiber eines Pflegeheims gegen einen Bescheid des Landesamtes für Soziales und Versorgung. Dem Betreiber war auf der Grundlage des Brandenburgischen Pflege- und Betreuungswohngesetzes aufgegeben worden, sich zu einer Vielzahl von – durch die Antragstellerin teilweise bestrittenen – Mängeln und zu deren Beseitigung zu äußern.

Datum: 02.18

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EU-Kommission verklagt Deutschland

(Brüssel) Deutschland, Belgien und Frankreich haben es versäumt, die
EU-Rechtsvorschriften über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Richtlinie 2013/55/EU) in nationales Recht umzusetzen. Die Frist dafür ist am 18. Januar 2016 abgelaufen. Deshalb verklagte die Europäische Kommission die drei Länder vor dem Gerichtshof der Europäischen Union.
Die Kommission strebt die Verhängung von Zwangsgeld an, das für Deutschland bei 62.203,68 Euro pro Tag liegen soll und vom Tag der Urteilsverkündigung an bis zur vollständigen Umsetzung der Richtlinie und dem Inkrafttreten im nationalen Recht anfällt. Nun gilt es, die Entscheidung des Gerichtshofes abzuwarten. Sollte dieses die Sichtweise der Kommission bestätigen, wird das Zwangsgeld tatsächlich fällig.

Datum: 02.18

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Pflegebedürftig! Was nun?

(Ilfeld) Der Service-Point des Deutschen Pflegeverbandes e.V. hat am 28.11.2017 an der Neanderklinik Harzwald GmbH eine Informationsveranstaltung zum Thema Pflegebedürftigkeit durchgeführt. Die Referentin Heike König, Pflegeberaterin der AOK Plus für Sachsen und Thüringen, führte mit aktuellen Infos rund um Pflegebedürftigkeit durch die Veranstaltung. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit,
ihre Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung und den Pflegegraden
zu stellen. Darüber hinaus wurden weitere Themen wie der Einsatz von Pflegesachleistungen im ambulanten Bereich, Kostenerstattung für niederschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige oder Inanspruchnahme von wohnumfeldverbessernden Maßnahmen diskutiert.
Weitere Veranstaltungen rund um das Thema Pflege sind in unserem Service- Point an der Neanderklinik Harzwald GmbH für das Jahr 2018 fest geplant. Im Pflege Konkret werden Sie über die Termine informiert.

Datum: 02.18

 

Abschied von zwei langjährigen Mitarbeterinnen

(Neuwied) Kurz vor Weihnachten wurden die beiden Mitarbeiterinnen Brigitte
Dötsch und Claudia Runkel in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Beide Kolleginnen haben dem Verband jahrzehntelang treue Dienste erwiesen.
Im Rahmen der Verabschiedung übergab Rolf Höfert einen Blumengruß vom DPV-Vorstand mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt.

 

Datum: 02.18

 

 

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