Aktuelles

Herzlich Willkommen im Neuheiten-Bereich des DPV.

Pressemeldung

Juni 2024

Die professionelle Pflege in Baden-Württemberg bleibt weiter abgehängt und verweilt auf Abstellgleis

Neuwied – Nach monatelanger Prüfung hat das Sozialministerium die Errichtung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg für gescheitert erklärt. Das notwendige Quorum wurde um knapp 3.400 Stimmen verfehlt. Das Ministerium in Stuttgart teilte mit, dass die Pflegekammer nur eingerichtet worden wäre, wenn mindestens 67.757 Pflegekräfte keine Einwände gegen die Einrichtung erhoben hätten. Bis Ende Februar hatten jedoch nur 64.380 von rund 120.000 angeschriebenen Pflegekräften zugestimmt.

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Pressemeldung

Mai 2024

75 Jahre Grundgesetz – Bedeutung und Verpflichtung der Pflege

Zum heutigen 75. Jubiläum des Grundgesetzes betont der Deutsche Pflegerat die fundamentale Bedeutung des Artikels 1: „Die Würde des Menschen ist unantast- bar". Dieser Grundsatz ist essenziell für alle Pflegeberufe.

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, erklärt: „Die Achtung der Menschenrechte einschließlich der kulturellen Rechte, des Rechts auf Leben und Wahlfreiheit, das Recht auf Würde und respektvolle Behandlung sind grund- legende Prinzipien der gesamten Gesellschaft, die es zu achten gilt. Zugleich sind sie Kern und Grundpfeiler unseres Berufsverständnisses als Profession Pflege.“

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VERANSTALTUNG ABGESAGT

Mai 2024

Leider fällt die Veranstaltung heute aus.




Pressemeldung des DPV

Mai 2024

Internationaler Tag der Pflege

Unter dem Motto „Our Nurses. Our Future. The economic power of care.“ wird am 12. Mai der diesjährige Tag der Pflegenden, dem 204. Geburtstag von Florence Nightingale, begangen. Angesichts der dramatischen Entwicklungen in den öffentlichen Haushalten und der Demografie stellt dies eine beachtliche Herausforderung dar. An diesem Tag steht die professionelle Pflege, wenn auch nur einmal im Jahr, im Rampenlicht – ein wahrer Feiertag für alle Pflegefachkräfte. Der Deutsche Pflegeverband (DPV) e.V. würdigt neben den beruflich Pflegenden ebenso die vielen Menschen, die sich um die Pflege von Angehörigen kümmern. Ohne sie wären viele Pflegearrangements undenkbar.

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Historischer Meilenstein

Mai 2024

Bundesrat verabschiedet Pflegepersonalbemessungsverordnung

Der Bundesrat hat heute der Pflegepersonalbemessungsverordnung (PPBV) zugestimmt, die ab dem 1. Juli 2024 in der stationären Krankenpflege gilt. „Mit dem Beschluss zur Pflegepersonalbemessungsverordnung hat der Bundesrat für die Profession Pflege in Deutschlands Krankenhäusern Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal wird ein Personalbemessungssystem eingeführt. Das ist ein Meilenstein für die Attraktivität des Pflegeberufs und für die Sicherung der Versorgung“, weist Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), hin.

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Pressemitteilung des Deutschen Pflegerates

Mai 2024

Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungsstrukturen

Der Deutsche Pflegerat (DPR) vertritt als Dachverband der bedeutendsten Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens die Positionen der Pflegeorganisationen und ist primärer Ansprechpartner für die Politik. Der DPR bedankt sich für die Möglichkeit, zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungsstrukturen (Kranken- hausversorgungsverbesserungsgesetz – KHVVG) Stellung nehmen zu dürfen.

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Pressemitteilung des Deutschen Pflegerates

Mai 2024

Deutscher Pflegerat: Der Sachverständigenrat hat eine Blau- pause zur Rettung der Pflege vorgelegt Zu den Inhalten des Gutachtens des Sachverständigenrats Gesundheit und Pflege „Fachkräfte im Gesundheitswesen. Nachhaltiger Einsatz einer knappen Ressource“, erklärt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR): „Das Maßnahmenpaket des Sachverständigenrats zur Sicherung des Personals im Pflege- und Gesundheitswesen und damit zur Sicherung der Versorgung ist beeindruckend. Es ist eine Blaupause zur Rettung des Pflege- und Gesundheits- wesens".

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Pressemitteilung des Deutschen Pflegeverbandes

April 2024

Versorgungsengpässe drohen: Referentenentwurf zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz deutlich abgeschwächt. (Neuwied) Der erste Referentenentwurf zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz aus März 2024 bot vielversprechende Ansätze, wie Gesundheitskioske, Primärversorgungszentren und die Einrichtung von Gesundheitsregionen, die entscheidend für den Ausbau einer interprofessionellen Gesundheitsversorgung sind. Diese innovativen Vorschläge sind jedoch im aktuellen Entwurf erheblich reduziert worden. Anstelle einer umfassenden Stärkung der Gesundheitsinfrastruktur konzentriert sich der überarbeitete Entwurf vordringlich auf die Verbesserung der finanziellen Grundlagen der hausärztlichen Versorgung.

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Kurzstellungnahme des Deutschen Pflegeverbandes zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune

April 2024

Referentenentwurf in der Fassung vom 08.04.2024 Vergleicht man das vorliegende Papier mit der Fassung aus März 2024 ist das Ergebnis sehr enttäuschend. In der damaligen Fassung waren Regelungsinhalte zu den Gesundheitskiosken, zu Gesundheitsregionen sowie zu Primärversorgungszentren vorgesehen. Das Fehlen dieser Inhalte macht das Gesetz aus Sicht des DPV nur zu einem Gesundheitsversorgungsstillstandsgesetz. Eine Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune vermögen wir nicht mehr zu erkennen. Angesichts der großen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung die sich u.a. aus der Finanzknappheit sowie dem demografischen Wandel ergeben sind die im jetzigen Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungsinhalte maximal dazu geeignet, die Abschottung zwischen den Berufsgruppen weiter zu stärken.

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BLPR sendet eindringlichen Appell an den Gesetzgeber zur Nachbesserung des Gesetzesentwurfs zur Änderung des Pflegendenvereinigungsgesetzes

April 2024

München, 15. April 2024 – BLPR sieht im vorliegenden Gesetzesentwurf deutliches Verbesserungspotenzial und appelliert an die politische Verantwortung des Gesetzgebers zur Schaffung einer anschlussfähigen Selbstverwaltungsstruktur für die Profession Pflege.

Der Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention des Landtags berät am morgigen Dienstag den Gesetzesentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Pflegendenvereinigungsgesetzes.

Die Vorsitzenden des BLPR Generaloberin Edith Dürr erklärt dazu: „Wir begrüßen ausdrücklich die Intension des Gesetzgebers, die „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ (VdPB) zu reformieren und weiterzuentwickeln. Die von uns seit vielen Jahren geforderte Errichtung eines Berufsregisters für Pflegefachpersonen soll jetzt endlich auf den Weg gebracht werden. Trotz der grundsätzlich positiven Zielsetzung sehen wir im vorliegenden Gesetzesentwurf noch deutliches Verbesserungspotenzial.“

Der BLPR kritisiert insbesondere, dass sich die im Rahmen des Reformprozesses anvisierte Zielsetzung im vorliegenden Gesetzesentwurf ebenso kaum wiederfindet, wie konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Mitgliedschaft. Auch im Hinblick auf die Erhebung und Nutzung der Daten im Rahmen der Pflichtregistrierung zur Herstellung eines Berufsregisters fehlt die Konkretisierung. Unklar bleibt der Gesetzesentwurf auch hinsichtlich der Anschlussfähigkeit an eine Bundespflegekammer. Die Berufsverbände befürchten das Fortbestehen einer isolierten Einzellösung.

Dürr betont: „Mit den jetzt angedachten Änderungen ist für uns der Reformprozess keineswegs abgeschlossen. Denn ein solitäres Berufsregister garantiert noch keine Versorgungssicherstellung.“ Ohne erkennbaren Mehrwert wird sich eine ausreichende Akzeptanz für eine verpflichtende Registrierung in der Berufsgruppe nur schwerlich herstellen lassen. Aus unserer Sicht garantiert nur eine – vollumfängliche – Mitgliedschaft Pflegefachpersonen demokratische Teilhabe- und Mitwirkungsrechte zur Gestaltung ihres Berufstandes.

Abschließend fügt Generaloberin Dürr hinzu: „Unser Pflegesystem steht an einigen Stellen bereits vor dem Zusammenbruch. Um ihren Beitrag für Herausforderungen und Krisen hochqualifiziert und kompetent leisten zu können, braucht die Pflegeprofession in Bayern eine unabhängige, souveräne, umfassende und handlungsmächtige Standesvertretung und Selbstverwaltungsorganisation. Wir fordern den Gesetzgeber auf, die Weichen dafür zu stellen.“

Der Bayerische Landespflegerat wird den Reform- und Weiterentwicklungsprozess der VdPB weiterhin eng begleiten.

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Wir fordern: Der Bundesrat muss den Weg für bedarfsorientierte Personalausstattung in der Krankenhauspflege freimachen.

April 2024

PPBV und ihre Umsetzung Es steht viel auf dem Spiel! Die Einführung der PPR 2.0, des Systems für eine bedarfsorientierte Personalausstattung in der Krankenhauspflege, steht auf der Kippe. Daher ist ein klares Signal von den Kliniken erforderlich.

Darum ist die Zustimmung zur PPBV und ihre Umsetzung essentiell für Qualität und Zukunft der Pflege in unserem Land:

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Widerlegung von Bürokratiebedenken
  • Qualitätssteigerung in der Patientenversorgung
  • Erfüllung von Vereinbarungen
  • Nachhaltiges Gesundheitssystem- und Berufsentwicklung


Kurz vor dem Ziel tauchen jedoch plötzlich Bedenken bei Landespolitikern auf. Die bayerische Landesregierung möchte die bedarfsgerechten Personalvorgaben sogar vollständig stoppen. Das erregt unseren Unmut. Es ist ein Angriff gegen alle, die die Krankenversorgung unter schwierigsten Bedingungen aufrechterhalten! Die Landesregierungen riskieren, das letzte Vertrauen zu verlieren. Um diesen Sabotageversuch zu stoppen, fordern und unterstützen wir Protestaktionen in den Kliniken. Am Montag, dem 8. April, heißt es: "Wir haben den Bundesrat im Visier". Die Zeit drängt. Der Gesundheitsausschuss des Bundesrats kommt am 10. April zusammen. Die Einführung der PPR 2.0 muss dann auf die Tagesordnung gesetzt werden und ohne Einschränkungen beschlossen werden. Dafür setzen wir uns ein.




GAP – Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf

April 2024

Folgende Anfrage der GAP Geschäftsstelle möchten wir gern an Sie weiterleiten:

Wie können Pflegeeinrichtungen und -dienste gute Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden schaffen? Und was muss eine vollstationäre Einrichtung zur Vorbereitung auf die Personalbemessung (PeBeM) nach §113c SGB XI beachten? Das GAP-Projekt der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Claudia Moll (MdB) liefert mit einem individuellen Coaching-Ansatz Antworten.

Alle stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen können mitmachen! GAP umfasst eine Vielzahl von Coaching-Themen, von A wie Arbeitszeitorganisation, bis Z, wie Zeitmanagement.

Ganz neu: Ausgewählte Coaching-Themen wurden um Tipps und Hinweis zur Umsetzung der PeBeM erweitert.

Zum Beispiel können sich teilnehmende Einrichtungen gemeinsam mit ihrem GAP-Coach dem Thema „Personalentwicklung“ widmen. Neben Höherqualifizierungsstrategien können stationäre Pflegeeinrichtungen auch ein Personalentwicklungskonzept erarbeiten, um perspektivisch die Kompetenzniveaus der Personalbemessung nach §113c SGB XI zu erfüllen.

Verbessern auch Sie Ihre Arbeitsbedingungen mit Hilfe von GAP und machen Sie Ihre Einrichtung zukunftssicher!

Übrigens: Bis zu 50 % der Coaching-Kosten (maximal 7.500 €) werden von den Pflegekassen übernommen. Kleine Einrichtungen profitieren jetzt sogar noch mehr: Denn hier besteht die Möglichkeit, sich die Coaching-Kosten mit bis zu 70 % (maximal 10.000 €) fördern zu lassen.

Entdecken Sie Erfahrungsberichte teilnehmender Einrichtungen, weitere Informationen zum GAP-Projekt sowie die Möglichkeit der Anmeldung unter: www.gap-pflege.de.

Melden Sie sich auch gerne zu einer der nächsten kostenlosen digitalen Informationsveranstaltungen an:

17.04.2024 - 15 bis 16 Uhr
15.05.2024 - 12 bis 13 Uhr
…oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 040 254078 77 oder per E-Mail unter info@gap-pflege.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße,
Ihre Geschäftsstelle GAP




Stellungnahme zur Gemeinsamen Erklärung von Verbänden und Organisationen - "Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat"

März 2024

Der Deutsche Pflegeverband e.V. erklärt hiermit seine uneingeschränkte Unterstützung für die gemeinsame Erklärung von Verbänden und Organisationen aus dem Gesundheitswesen mit dem Titel "Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat - Demokratie und Pluralismus als Fundament für ein menschliches Gesundheitswesen".

Gesamte Erklärung lesen In einer Zeit, in der das Gesundheitswesen vor beispiellosen Herausforderungen steht, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir uns auf gemeinsame Grundwerte wie Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit besinnen. Diese Werte sind das Fundament, auf dem ein menschliches Gesundheitswesen aufgebaut werden sollte, und sie sind unverzichtbar für die Bewältigung der komplexen Anforderungen, denen wir täglich gegenüberstehen.

Die Anerkennung der Menschenwürde in allen Bereichen des Gesundheitswesens ist für uns von oberster Priorität. Jeder Mensch verdient Respekt, Mitgefühl und eine würdevolle Behandlung, unabhängig von seinem Gesundheitszustand, seiner Herkunft oder seinem sozialen Status.

Demokratie und Pluralismus sind grundlegende Prinzipien, die sicherstellen, dass die Stimmen aller gehört werden und dass Entscheidungen im Gesundheitswesen transparent und partizipativ getroffen werden. Nur durch den respektvollen Dialog und den Austausch verschiedener Perspektiven können wir sicherstellen, dass das Gesundheitssystem die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger bestmöglich erfüllt.

Als Deutscher Pflegeverband verpflichten wir uns dazu, diese Prinzipien aktiv zu fördern und zu verteidigen. Wir werden weiterhin daran arbeiten, ein Gesundheitswesen aufzubauen, das auf den Grundwerten von Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beruht, und das jedem Einzelnen die bestmögliche Versorgung und Pflege bietet.

Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen sowie mit den Verbänden und Organisationen, die diese Erklärung unterzeichnet haben, werden wir uns dafür einsetzen, dass diese Werte im Herzen unseres Gesundheitssystems verankert sind und dass sie von allen Akteuren respektiert und gelebt werden.

Wir laden alle Mitglieder unserer Gemeinschaft sowie die breitere Öffentlichkeit ein, sich unserer Zustimmung zu dieser Erklärung anzuschließen und gemeinsam für ein menschliches Gesundheitswesen einzutreten, das auf den Grundprinzipien von Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beruht.

Gemeinsam können wir eine Zukunft gestalten, in der das Gesundheitswesen nicht nur effektiv und effizient ist, sondern auch menschlich und fürsorglich - eine Zukunft, auf die wir stolz sein können.

Mit herzlichen Grüßen,
[Deutscher Pflegeverband e.V.]






Offener Brief - Wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser – Bundesratssitzung am 22. März 2024

März 2024

Im Folgenden ein Auzug aus dem Offenen Brief des Vorsitzenden der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft Dr. Hans-Heinrich Aldag, im Namen der Niedersächsischen Allianz für die Krankenhäuser und weiterer im Dokument genannter Verbände Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Weil, die Niedersächsische Allianz für die Krankenhäuser appelliert an Sie, schnellstmöglich Klarheit hinsichtlich der dringend notwendigen (Finanz-) Hilfen für die Krankenhäuser zu schaffen. Der bisherige Schwebezustand ist in keiner Hinsicht mehr tragbar. Die von Ihnen persönlich und aus Niedersachsen heraus angestoßene Initiative des Bundesrates in seiner Sitzung am 24. November 2023, in der angesichts der dramatischen Situation der Krankenhäuser eine konkrete Unterstützung bei den Betriebskosten im Jahr 2024 eingefordert wurde, zeigt, dass Ihnen der Ernst der Lage vollkommen bewusst ist. Weiter lesen

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Rückblick auf den G+ Gesundheitsgipfel Mitte in Weimar

März 2024

Liebe Pflegefachkräfte und Interessierte. Als eine der ersten großen Veranstaltungen im Jahr 2024 hat der G+ Gesundheitsgipfel im congress centrum weimarhalle renommierte Experten, Entscheidungsträger und Vertreter des Gesundheitssektors zusammengebracht. Ziel dieser wegweisenden Veranstaltung war es, die ersten Auswirkungen und vielfältigen Ansätze der aktuellen Krankenhausreform zu diskutieren. Der Gipfel beleuchtete zudem wichtige Aspekte, wie die digitale Transformation, die sichere Vernetzung im Gesundheitssektor und die Nachhaltigkeit in Gesundheitseinrichtungen. Darüber hinaus wurde der Fachkräftemangel thematisieren, ein kritisches Thema, das branchenübergreifend Beachtung findet. Vor Ort für den Deutschen Pflegeverband dabei gewesen sind Frau Iris Meyenburg-Altwarg (Dipl. Pflegewirtin, RN) und Frau Martina Röder (DPV). Mit Blick auf die Zukunft freuen wir uns, dass der nächste G+ Gesundheitsgipfel bereits angekündigt wurde, welcher am 6. März 2025 in Weimar stattfinden wird. Bilder, Handouts und Vorträge vom Event sind hier zusammengestellt:

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Hat die gendergerechte Therapie in der Chirurgie Einzug gehalten?

Februar 2024

Liebe Pflegefachkräfte und Chirurg:innen, wir möchten Sie herzlich für die Teilnahme an der Veranstaltung der Thüringer Gesellschaft für Chirurgie e.V. motivieren, die sich mit der Thematik "Hat die genderspezifische Therapie in die Chirurgie Einzug gehalten?" befasst.

In einer Zeit, in der gesundheitspolitische Veränderungen und personelle Engpässe unser chirurgisches Handwerk beeinflussen, ist es entscheidend, über individualisierte und genderspezifische Therapieoptionen zu diskutieren. Gemeinsam mit Expert:innen der viszeralen Onkologie, der Thorax- und Gefäßchirurgie sowie der Hernienchirurgie werden sie die Herausforderungen und Möglichkeiten einer geschlechtersensiblen Medizin erkunden.

Zusätzlich findet am 15.03.2024 einen Pflegetag zu den Themen Digitalisierung und Selbstwertgefühl statt. Hier können sie mehr über die Potenziale von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz in der Pflege erfahren. Die Sitzungen zum Selbstwertgefühl und zur Ernährung sollen Pflegenden Wege aufzeigen, resilient mit personellen Engpässen und multifaktoriellen Herausforderungen umzugehen.

Wir freuen uns darauf, sie am 14. und/oder 15.03.2024 in Gera begrüßen zu dürfen, der Geburtsstadt von Otto Dix. Mehr Informationen, eine Liste aller Referenten und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie in diesem Veranstaltungsflyer:

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G+ Gesundheitsgipfel Mitte

Januar 2024

Sehr geehrte Mitglieder und Interessiertew Wir freuen uns, Sie zum bevorstehenden "G+ Gesundheitsgipfel Mitte" einzuladen, einem bedeutenden Kongress zur Reform des Gesundheitswesens. Dieser wichtige Gipfel wird am 28. Februar stattfinden und verspricht eine umfassende Diskussion über die Herausforderungen und Chancen im Bereich der Gesundheitsversorgung. Der G+ Gesundheitsgipfel Mitte ist eine einzigartige Gelegenheit für Fachleute, Entscheidungsträger, und Interessengruppen aus dem Gesundheitswesen, sich zu versammeln und gemeinsam innovative Lösungen zu erarbeiten. Insbesondere steht die Pflege im Mittelpunkt dieser Diskussion, da sie eine tragende Säule des Gesundheitssystems darstellt und vor vielfältigen Herausforderungen steht. Der Kongress wird eine Vielzahl von Themen behandeln, darunter die Krankenhausreform als strategische Herausforderung, die Rolle von Technologie und Digitalisierung im Pflegebereich, die Sicherstellung der Qualität in der Pflege sowie die psychologischen Aspekte der Digitalisierung in der Pflege. Darüber hinaus werden hochkarätige Referenten aus Politik, Wissenschaft und Praxis Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben und Impulse für zukünftige Reformen setzen. Wir laden Sie herzlich ein, am G+ Gesundheitsgipfel Mitte teilzunehmen und aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Gesundheitswesens mitzuwirken. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihr Fachwissen zu erweitern, sich mit Kollegen auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie wir die Pflege in Deutschland nachhaltig stärken können.

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Pressemitteilung: Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) - Qualität braucht die beruflich Pflegenden

Januar 2024

PPR 2.0, Einbezug aller Sektoren und Beteiligung müssen wesentliche Bausteine der Reform sein In der Bundespressekonferenz ging es heute (30.01.2024) um das Thema „Ver- sorgungsqualität und Behandlungserfolg – darum muss die stationäre Versor- gung jetzt revolutioniert werden“. Aus Sicht des Deutschen Pflegerats besteht kein Zweifel daran, dass eine Krankenhausreform erforderlich ist. Der Weg dort- hin kann nur gemeinsam gegangen werden. Und sie braucht eine gemeinsame Kommunikation. Eine Revolution ist jedoch etwas ganz anderes.

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Pressemitteilung: Der Deutsche Pflegeverband e.V. (DPV) stellt sich entschieden gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Januar 2024

Der Deutsche Pflegeverband e.V. (DPV) stellt sich entschieden gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Dr. Markus Mai, Vorsitzender des DPV, erklärt: „Die landesweiten Großdemonstrationen sind in Anbetracht der aktuellen politischen Entwicklungen ein wegweisendes Zeichen, das wir ausdrücklich unterstützen.“ Der DPV vertritt uneingeschränkt demokratische Werte und setzt sich für Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft ein.

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Herzlichen Glückwunsch an den neu gewählten Vorstand des Deutschen Pflegeverbandes e.V.!

Dezember 2023

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Dr. Markus Mai zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde, begleitet von den stellvertretenden Vorsitzenden Anja Posevsky und Ivonne Rammoser. Ebenfalls im Vorstand vertreten werden sein die Mitglieder des Vorstandes: Mario Gießler, Melanie Fromm und Sabine Hesse (nicht im Bild). Die Geschäftsführung obliegt der ehem. Vorstandsvorsitzenden Frau Martina Röder. Die Delegierten werden ab sofort durch Frau Sandra Meyer, Iris Meyenburg-Altwarg und Carolin Werner vertreten.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team! Wir sind zuversichtlich, dass unter Ihrer Führung der DPV weiterhin eine essenzielle Rolle in der Pflegebranche spielen wird. Viel Erfolg und eine erfolgreiche Amtszeit!








Kongress Pflege 2024 - Der Leitkongress für Führungskräfte in der Pflege

Dezember 2023

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte, wir starten das kommende Jahr direkt mit einem Highlight der Pflegebranche, worauf wir Euch heute erneut aufmerksam machen möchten. Der Kongress-Pflege 2024 findet am 26. und 27. Januar im Maritim proArte Hotel Berlin statt! Der Kongress verspricht zwei Tage voller fachlicher Expertise, inspirierender Vorträge und intensivem Austausch mit Gleichgesinnten aus der Pflegebranche. Der Deutsche Pflegeverband e.V. wird vertreten sein und wir hoffen, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Warum solltet ihr teilnehmen?
• Austausch mit Kollegen und Pflegeexperten
• Aktuelle Einblicke in die Pflegebranche
• Inspiration für eure berufliche Entwicklung
• Netzwerken und neue Kontakte knüpfen

Teilt diese Nachricht mit allen, die an der Pflege interessiert sind. Gemeinsam können wir einen positiven Beitrag zur Entwicklung der Pflegebranche leisten. Wir sehen uns auf dem Kongress Pflege 2024!

Tickets und weitere Informationen: Zum Programm Zur Anmeldung





Pflegetag Rheinland-Pfalz 2023 - PFLEGE//GEMEINSAM//GESTALTEN

November 2023

Liebe Pflegefachkräfte, Interessierte und Unterstützer,wir freuen uns, euch das offizielle Programm für den diesjährigen Pflegetag Rheinland-Pfalz präsentieren zu dürfen! Zusammen mit ausgesuchten Referenten und Experten wurde vielseitiges Programm zusammengestellt, das die aktuellen Herausforderungen der Pflegebranche beleuchtet.

Hier könnt ihr das gesamte Programm einsehen Alle Informationen zum Programm und zum Ticketing findet ihr hier






Fortführung des Projektes „Angehörigenfreundliche Intensivstation" durch die DGF

Oktober 2023

Einschränkungen der Besuchszeiten auf Intensivstationen gehören der Vergangenheit an. Mit dieser Maxime hat der Verein Pflege e.V., unter der Federführung von Frau Prof. Dr. Angelika Zegelin, im Jahr 2007 das Projekt „Angehörigenfreundliche Intensivstation" initiiert. Inzwischen haben sich viele Veränderungen, u.a. durch das Eintreten in den Ruhestand durch die Gründungsmitglieder, ergeben. Daher wird sich der Verein Pflege e.V. zum Jahresende (31.12.2023) auflösen. Das über viele Jahre sehr erfolgreiche Projekt „Angehörigenfreundliche Intensivstation" wird daher ab dem 01.01.2024 von der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) weitergeführt.






Neuer Vorstand der DGF gewählt

Oktober 2023

Im Rahmen des 10. Deutschen Fachpflegekongresses und Deutschen OP-Tag (DFK) in Münster, waren die Mitglieder der DGF aufgerufen, ihre Stimme zur Wahl eines neuen Vorstandes abzugeben. Der neu gewählte Vorstand setzt sich nach Auszählung der Stimmen für die kommenden vier Jahre, wie in folgendem Dokument gezeigt, zusammen:






Vorstandsvorsitzender Rantzsch für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt

Oktober 2023

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der PflegedirektorInnen der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU e.V.) hat Herrn Dipl.-Kfm. Torsten Rantzsch, MBA, Pflegedirektor und Vorstand des Universitätsklinikums Düsseldorf, mit überwältigender Mehrheit erneut zum Vorstandsvorsitzenden des Managementverbandes gewählt.






Stellungnahme des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR) zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Qualität der stationären Versorgung durch Transparenz

Oktober 2023

Der Deutsche Pflegerat (DPR) vertritt als Dachverband die bedeutendsten Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens und ist primärer Ansprechpartner für die Politik. Der DPR bedankt sich für die Möglichkeit zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Qualität der stationären Versorgung durch Transparenz Stellung nehmen zu können.






Erwartungen an den Deutschen Pflegetag 28.09. – 29.09.2023 in Berlin und politische Forderungen des Deutschen Pflegeverbandes e.V.

September 2023

Im Vorfeld des Deutschen Pflegetages 2023 sieht der Deutsche Pflegeverband mit großer Sorge auf die aktuelle Situation der beruflichen Pflege in Deutschland. Leider haben sich die Hoffnungen in die Ampelkoalition in Berlin bis jetzt ganz und gar nicht erfüllt. Weder im Bereich der Heilkundeübertragung, noch bei der Refinanzierung der Personalaufwendungen in allen Bereichen des Gesundheitswesens ist man einen Schritt vorangekommen. Verbesserungen bei der Vergütung oder bei den Arbeitsbedingungen führen daher zu höheren Kosten und Eigenbeteiligungen für die Betroffenen. Das führt weiterhin dazu, dass dringend notwendige Leistungen nicht mehr in Anspruch genommen werden können, weil weder die Pflegeunterstützungsleistungen durch die Pflegeversicherung noch die häufig auf Renten angewiesenen Pflegeempfänger ausreichend angepasst werden.






Pressemeldung des Deutschen Pflegerates e.V.

September 2023

Anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zum Entwurf des Pflegestudiumstärkungsgesetzes – PflStudStG am Mittwoch (27.09.2023) betont Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR): „Das geplante Pflegestudiumstärkungsgesetz ist ein Nachbesserungsgesetz. Es sorgt dafür, dass das im Pflegeberufegesetz formulierte grundständige Pflegestudium auch wirklich studiert werden kann.






Pflegesymposium in der Neanderklinik Harzwald GmbH unter dem Fokus Up Date Qualitätssicherung in der pflegerischen Versorgung

September 2023

Das 17. Thüringer Pflegesymposium des Deutschen Pflegeverbandes e.V. fand wieder unter Schirmherrschaft der Thüringer Sozialministerin Heike Werner statt. Im Grußwort und an die Teilnehmer gerichtet sprach Frau Ministerin Heike Werner die Pflegenden an und betont die Wichtigkeit ihrer Tätigkeit in der Pflege. Qualitätssicherung in der pflegerischen Versorgung als zentrales Thema des Symposiums bedeutet, Menschen, die auf Unterstützung und Betreuung angewiesen sind, verdienen eine qualitativ hochwertige Versorgung, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Die Sicherstellung der Qualität in der Pflege liegen daher im Fokus und kann nur bewältigt werden, wenn mehr junge Menschen den Pflegeberuf erlernen.






Einladung Jahresakademie BLPR am 18.09.23 im Bay. Landtag

August 2023

Die traditionelle Jahresakademie 2023 des BLPR findet auf Einladung der Landtagspräsidentin erneut im Senatssaal des Bayerischen Landtags statt. Wie gewohnt kompetent, berufspolitisch engagiert und mit namhaften Referent*innen, können wir Euch diese Fortbildungsveranstaltung am Montag den 18. September 2023, unbedingt ans Herz legen. Themen: bedarfsgerechte Weiterentwicklung pflegerischer Versorgung / Bildungsentscheidende Szenarien / Modernes Leadership / Robotik in der Pflege Weitere Informationen und das Programm findet ihr hier:






GRÜNDUNGSAUSSCHUSS ERNANNT

August 2023

Heute kam es zur formellen Ernennung der Mitglieder des Gründungsausschusses der Landespflegekammer Baden-Württemberg. „Der erste wichtige Meilenstein zur Etablierung einer Pflegekammer wurde mit der Verabschiedung des Gesetzes im Mai erreicht. Mit der Ernennung der Mitglieder des Gründungsausschusses heute ist der zweite Meilenstein erfolgt, die Landespflegekammer aufzubauen und der Pflege eine Stimme zu geben“, erklärt Susanne Scheck, Vorsitzende des Landespflegerates Baden-Württemberg.






Deutscher Pflegerat: Von der geplanten Digitalisierung ist Deutschland weit entfernt

August 2023

Die patientenorientierte Digitalisierung muss die maßgeblichen Berufsgruppen des Gesundheitsbereichs umfassen. Hierzu gehören vor allem auch die Profession Pflege und die Hebammen. Diese sind ein nicht zu ersetzender Teil der Gesundheitsversorgung und müssen per Gesetz in alle Prozesse der Digitalisierung einbezogen werden.






Der DPV zum 12. Mai – Dem Internationalen Tag der Pflegenden

Mai 2023

Der internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert uns an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Sie war eine britische Krankenschwester und gilt mit als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege. Ihr Wirken trug dazu bei, dass sich die Krankenpflege zu einem gesellschaftlichen geachteten und anerkannten Beruf entwickelte.






PRESSEMITTEILUNG des LPR Berlin-Brandenburg

April 2023

Es gibt eine aktuelle Pressemeldung des Landespflegerates Berlin-Brandenburg welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Das gesamte Dokument ist über folgenden Link zu finden:






PRESSEMITTEILUNG des Deutschen Pflegerates

April 2023

Das Pilotprojekt zur Erprobung der PPR 2.0. ist gerade gestartet. Für diese freiwillige Teilnahme sucht das Bundesgesundheitsministerium noch teilnehmende Krankenhäuser. Ansprechpartnerin: Irene Maier
Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Telefon: (030) 398 77 303
Telefax: (030) 398 77 304
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Die gesamte Veröffentlichung des DPR findet ihr hier:






PRESSEMITTEILUNG des Bayrischen Landespflegerates

April 2023

Bekommt die Pflege in Bayern endlich eine echte Selbstverwaltung? Landespflegerat und Landes-Dekanekonferenz Pflegewissenschaft sehen im gemeinsamen Eckpunktepapier des Reformausschusses einen ersten Schritt






Referentenentwurf zum Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz stärkt nicht die pflegerische Versorgung

Februar 2023

Der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für ein Gesetz zur Unterstützung und Entlastung in der Pflege (Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz – PUEG) liegt vor. Hierzu bewertet Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR): „Dem Referentenentwurf fehlt die Vision für eine nachhaltige Pflege. Wir vermissen die Idee eines funktionierenden Gesundheitssystems, das alle Gesundheitsfachberufe und alle Sektoren einbezieht.






Stellungnahme des Deutschen Pflegerates e. V. (DPR) zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesministeriums des Innern und für Heimat Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung

Februar 2023

Der Deutsche Pflegerat (DPR) vertritt als Dachverband der bedeutendsten Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens die Positionen der Pflegeorganisationen und ist primärer Ansprechpartner für die Politik. Aus dieser Position heraus nimmt der DPR Stellung zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bun- desministeriums des Innern und für Heimat Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung.






Machen Sie mit beim Boys’Day – Jungen-Zukunftstag 2023!

Februar 2023

• Geben Sie Jungen einen Einblick in den Berufsalltag!
• Fördern Sie den Nachwuchs – frei von Geschlechterklischees!
• Fachkräftemangel!? Finden Sie schon jetzt Ihre Azubis und Studierenden von morgen!






Stellungnahme des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR) zum Antrag der Fraktion der CDU/CSU Hochschulische Pflegeausbildung stärken – Pflegerische Versorgung von morgen absichern

Februar 2023

Der Deutsche Pflegerat (DPR) vertritt als Dachverband der bedeutendsten Berufsverbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens die Positionen der Pflegeorganisationen und ist primärer Ansprechpartner für die Politik. Im Nachfolgenden nimmt der DPR Stellung zum Antrag der Fraktion der CDU/CSU „Hochschulische Pflegeausbildung stärken – Pflegerische Versorgung von morgen absichern“.






Der DPV auf dem "Springer-Kongress Pflege" in Berlin

Januar 2023

Eröffnung und erste Gespräche am Messestand des DPV im im Maritim proArte Hotel in Berlin finden in diesem Moment statt. Weitere Informationen und aktuelle Beiträge von der Veranstaltung auf unserer Facebookseite.






Pressemeldung: Kongress Pflege 2023 – Perspektiven und Innovationen

Januar 2023

Kongress Pflege findet am 27. und 28. Januar 2023 als Präsenzveranstaltung in Berlin statt | New Care: Was die Branche in Zukunft erwartet | Best Practice: Modernes Recruiting und Magnetkrankenhäuser In unsteten Zeiten muss die Kompassnadel umso deutlicher in Richtung Perspektive und Innovation weisen. Dieser positiven Ausrichtung folgt der diesjährige Kongress Pflege, veranstaltet von Springer Medizin und seiner Geschäftseinheit Pflege. Zum 28. Kongress Pflege, der am 27. und 28. Januar 2023 in Präsenz im Maritim proArte Hotel in Berlin stattfindet, reisen deutschlandweit 1.700 Teilnehmer*innen an. Der Leitkongress wartet auch in diesem Jahr mit einem Programm auf, das sich mit Themen aus allen pflege-relevanten Bereichen beschäftigt: Management, Bildung, Recht, Personal, Politik und Praxis. Ihm angeschlossen ist der 28. Pflege-Recht-Tag mit seinen Juristischen Fachveranstaltungen.

„Drei Jahre ist es her, dass wir uns in Präsenz auf dem damaligen 25. Jubiläumskongress gesehen haben“, begrüßt Falk M. Miekley vom Springer Medizin Verlag die Anwesenden. „In den dazwischenliegenden Jahren haben Sie in der Profession Pflege eine Hauptlast getragen, für die ich mich im Namen des Springer Medizin Verlags und seinem Geschäftsbereich Springer Pflege bei Ihnen allen bedanke. Die Leistungen, die Sie erbracht haben, waren – und sind – außerordentlich“, betont der Director Congress Organisation.

Wie geht’s nun in der Pflege weiter? Die Pandemie flacht ab, der Pflegemangel hat sich verstärkt. In ihren Grußworten blickt Christine Vogler, Präsidentin Deutscher Pflegerat e.V., positiv nach vorne: „Im Krankenhauspflegeentlastungsgesetz ist die PPR 2.0 nun eindeutig geregelt. Das Thema Personalbedarfsermittlung kann jetzt in die richtige Richtung gehen.“ Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) stellt Innovationen für die Pflege von morgen vor und präsentiert mit: „Let‘s talk about New Care!“, was die Branche in Zukunft erwartet. Dem schließen sich die zwei Transformationsbegleiterinnen Renate Franke und Barbara Lehmann von der School of Facilitating mit einer Keynote an: „Vom Versuch, das Wetter aufzuhalten – Warum Veränderung nicht gleich Bedrohung ist“.

In den beiden Tagen erwartet die Teilnehmer*innen ein breites Programm. Es heißt, von Best-Practice-Beispielen zu lernen: Wie stehen die Zeichen für Nachwuchstalente in der Pflege? Wie sieht moderndes Recruiting aus? Sind Magnetkrankenhäuser tatsächlich anziehend und warum? Zudem wird die Krankenhausreform diskutiert: Wie gehen die Klinikreform in NRW und Pläne des Bundes zusammen? Und schließlich: „Ich schaff‘s nicht mehr“ – wenn die Luft bei pflegenden Menschen wegen Dauerüberforderung raus ist. Das gesamte Programm ist hier zugänglich. Im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung wird der Pflegemanagement-Award 2023 verliehen.






Pressemeldung: Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD)

Dezember 2022

Kinderkrankenpflegende im Dauerstress Zur aktuellen äußerst angespannten Lage in der Kinderkrankenpflege äußert sich Bettina BeyerLichtblau (stellv. Vorsitzende des BeKD):

Die RSV- und Influenzawelle zeigen es deutlich auf, eine Viruserkrankung bringt das System im Bereich der Kindermedizin an den Rand des Kollaps. Es gibt zu wenig Kinderkrankenpflegepersonal in Deutschlands Kinderklinken. Die Versorgung schwerkranker Kinder ist schon seit längerem äußerst angespannt, es wurden kontinuierlich Betten gesperrt. Die Folge: Kinder werden insbesondere jetzt zum Teil mehrere hundert Kilometer transportiert oder müssen über mehrere Stunden in Notaufnahmen mit ihren Eltern campieren, um versorgt zu werden. Aktuell können 40 % der verfügbaren Betten in Kinderkliniken nicht belegt werden, weil Kinderkrankenpflegepersonal fehlt, dies hat eine Umfrage der DIVI ergeben.






Pressemeldung: Deutscher Bundestag verabschiedet Krankenhauspflegeentlastungsgesetz

Dezember 2022

Anlässlich der 2. und 3. Lesung des Krankenhauspflegeentlastungsgesetzes im Deutschen Bundestag (2. Dezember) und der darin beschlossenen Regelungen für die Personalbesetzung in der Pflege äußert sich Irene Maier, Vize-Präsiden- tin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR): „Der Deutsche Pflegerat begrüßt die Verabschiedung des Krankenhauspflegeentlastungsgesetzes. Im Gesetzgebungsverfahren wurden wichtige Vorschläge des Rats aufgegriffen. Es wurde deutlich nachgebessert. Die PPR 2.0 ist nun eindeutig im Gesetz geregelt. Das Thema Personalbedarfsermittlung kann jetzt in die richtige Richtung gehen. Das ist ein gutes Zeichen für die beruflich Pflegenden.






Pressetext Deutscher Pflegepreis 2022

November 2022




Stellungnahme zur Anhörung des Hessischen Landtages zum Hessischen Krankenpflegehilfegesetz

November 2022




Pressetext Deutscher Pflegetag 2022

November 2022




Rückblick: Pflegesymposium

Oktober 2022

Unter Schirmherrschaft der Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, fand am 16. September das diesjährige Pflegesymposium des Deutschen Pflegeverbandes e.V. in Harztor statt. Die Ministerin sagte, dass Sie gern für das diesjährige 16. Thüringer Pflegesymposium die Schirmherrscha. übernimmt und teilte mit: „Es ist aus meiner Sicht wichRg, dass wir gerade in diesen schwierigen Zeiten zu einem so bedeutsamen Thema wie der Pflege weiter im Dialog bleiben und voneinander lernen.“...



Rückblick: Pflegefachtag Recht

Oktober 2022

Eine Komplettreform im Betreuungsrecht und Vollmachtsrecht sowie die Einführung eines kleinen Ehegattenvertretungsrecht wird zum 1. Januar 2023 wirksam. Zu diesem Thema fand am 6. September eine Pflegefachtagung und Intensivschulung des Deutschen Pflegeverbandes e.V. in Harztor in der Neanderklinik Harzwald GmbH durch Rechtsanwalt Hubert Klein statt. Der Hochschul-Lehrbeauftragter aus Köln und Fachautor im Gesundheits- und FEM-Recht ist spezialisiert auf das Betreuungsrecht...



Bewerben Sie sich für den Berliner Gesundheitspreis 2023 "Gesundheit gerecht gestalten"!

September 2022

Sie wollen dazu beitragen, Gesundheit gerechter zu gestalten? Sie haben bereits ein Pro- jekt auf die Beine gestellt und erreichen Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen? Sie tragen mit Ihrer Initiative dazu bei, die Lebensverhältnisse dieser Menschen zu verbes- sern und mehr Chancengleichheit zu schaffen? Dann sollten Sie sich für den Berliner Ge- sundheitspreis 2023 bewerben! Ihre Ideen können eine Blaupause für andere sein und mithelfen, dass Menschen - unabhängig vom sozialen Status - die gleichen Gesundheits- chancen offenstehen.

Warum jetzt die PPR 2.0 wichtig ist!

September 2022

PPR 2.0 Basisinformationen aus dem Deutschen Pflegerat für seine Mitgliedsverbände. Weiterlesen im nachstehendem Dokument

Aktuelle politische Forderung des DPR zum Referentenentwurf Krankenhauspflegeentlastungsgesetz

September 2022

Aus Sicht des DPR muss der aktuelle Referentenentwurf vom 01.08.2022 für das Krankenhauspflegeent- lastungsgesetz (KHPflEG) an einigen Stellen deutlich nachgebessert werden. Weiterlesen im nachstehendem Dokument

Pressemitteilung bzgl. der Tarifbezahlung

September 2022

Die Politik hat in den letzten Jahren viel für Pflegekräfte getan, um die Per- sonalsituation zu verbessern. So wurde die Pflegeausbildung modernisiert, Personaluntergrenzen und das Pflegebudget im Krankenhaus eingeführt, die Pflegepersonalbemessung auf den Weg gebracht, Kampagnen zur Wert- schätzung des Berufes gestartet und insbesondere für die Langzeitpflege Mil- lionenbeträge in Fördertöpfen zur Digitalisierung und der besseren Verein- barkeit von Pflege, Beruf und Familie zur Verfügung gestellt.

Stellungnahme (kurz) des Deutschen Pflegerates e.V.

Juni 2022

Handlungsempfehlungen zur „Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der Pflege und im Hebammenwesen“

Stellungnahme (lang) des Deutschen Pflegerates e.V.

Juni 2022

Handlungsempfehlungen zur „Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der Pflege und im Hebammenwesen“

Pressemeldung des DPR

Juni 2022

Erste Stellungnahme des Expert:innenrats Pflegewissenschaft/ Hebammenwissenschaft und Pandemie des Deutschen Pflegerats Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der Pflege und im Hebammenwesen

Der DPV vor Ort

Juni 2022

Heute waren wir auf der Ausbildungsbörse der Agentur für Arbeit in Nordhausen vertreten und haben kräftig die Werbetrommel für den Pflegeberuf gerührt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, die Pflegebranche für die kommende Generation attraktiver zu machen und offensiv zu bewerben. Wir freuen uns schon jetzt auf diejenigen jungen Menschen die Ihre Zukunftsperspektive in der Betreuung und der Versorgung pflegebedürftiger Menschen sehen.

Pressemitteilung der Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege

Mai 2022

Claudia Moll, die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, erklärt zum Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai:

„Der Krieg in der Ukraine, die andauernde Pandemie, Preissteigerungen und Lieferengpässe – als Gesellschaft und Bundesregierung stehen wir vor immensen Herausforderungen. Dennoch werden wir das Thema Pflege und die ehrgeizigen Ziele dazu im Koalitionsvertrag jetzt angehen!

Das Bild der Pflege mitgestalten am 12. Mai dem Tag der Pflege.

Mai 2022

Werden Sie aktiv am Tag der Pflege auf der Webseite des Pflegenetzwerk Deutschland.

Bringen Sie sich ein, diskutieren Sie per Livestream oder vor Ort in Berlin mit dem Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach, der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Claudia Moll und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu innovativen Modellprojekten zur Stärkung der Pflegekräfte wie „KoWeP - Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege“ oder „GAP - Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf“ und richten Sie mit uns einen neuen Blick auf die Pflege. Denn auf SIE kommt es an.

Offener Brief zum Internationalen Tag der Pflegenden 2022

Mai 2022

Am 12. Mai ist der Internationale Tag der Pflegenden , welcher international gefeiert wird.

Der Deutsche Pflegeverband e.V. dankt diesbezüglich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege auf das Herzlichste für die hervorragenden Leistungen einer qualitätsorientierten pflegerischen Versorgung in unserem Land.

Unser Dank gilt der Professionalität in der Pflege und wir möchten die Bedeutung dieser herausragenden Leistungen anerkennen. Mit großem Engagement und Ihrem Fachwissen leisten Sie im System der Gesundheitswirtschaft ambulant, stationär und teilstationär Hervorragendes.

Die schwierigen Arbeitsbedingungen und die Gesamtsituation der Pflege müssen politisch in den Fokus gestellt werden und bedürfen einer Veränderung.

Die Inhalte des Koalitionsvertrages müssen umgesetzt werden und wir fordern die Politik auf, die Gesamtsituation der Pflege und der Berufsgruppe zu stärken.

Der Deutsche Pflegeverband e.V. hat wie der Deutsche Pflegerat e.V. die Inhalte des Koalitionsvertrages bei der Veröffentlichung als Meilenstein gesehen und eine zeitnahe Umsetzung erwartet. Aktuell entstand eine Ernüchterung, da politisch die im Koalitionsvertrag getätigten Versprechen bis jetzt nicht umgesetzt wurden.

Sechs Monate später herrscht angesichts dieser Versprechen große Enttäuschung. Politisch vergessen sind offensichtlich diese getätigten Versprechen, welche Zuversicht geschürt haben.

Die im Koalitionsvertrag stehenden Absichtserklärungen, wie die Einführung des allgemeinen Heilberufegesetztes, die Durchführung von Handlungsautonomien für den Beruf und die Unterstützung des DPR für eine Stimme im GBA sind nicht erfolgt und wir fordern diese als Deutscher Pflegeverband e.V. ein.

Wir erwarten außerdem, dass für die Profession Pflege ein Raum im Selbstverwaltungssystem mit entsprechender Stimmberechtigung entsteht.

Wir möchten Rahmenbedingungen geändert wissen und Ihnen mit unserem Aufruf zur Veränderung eine Stimme geben!

Unter dem Motto des Deutschen Pflegeverbandes e.V. „1000 Themen – ein Weg, denn keiner kann die Pflege besser definieren und regeln als die Pflege selbst!“ fordern wir Sie auf, gemeinsam für Veränderungen einzutreten und uns zu unterstützten!

#health4ukraine

Maerz 2022

Der Krieg in der Ukraine verursacht Leid in für uns unvorstellbarem Ausmaß. Aber, Betroffene aller Altersgruppen erfahren in der humanitären Katastrophe ebenso große Solidarität aus den Nachbarländern. Wir bitten daher alle Einrichtungen umgehend freie Kapazitäten an die ukrainische Botschaft sowie uns zu melden und sich bereitzuerklären, erkrankte Kinder und Pflegebedürftige zumindest temporär aufzunehmen. Weiter

SPENDENAUFRUF

März 2022

Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam wollen wir helfen. Er ist vor unserer Haustür, so nah wie nie. Bomben fallen, Krankenhäuser werden zerstört, Menschen fliehen. Zahlreiche Freiwillige haben sich in Deutschland gefunden, um den Ukrainern in ihrer größten Not zu helfen. Neben den vielen kleinen Initiativen bedarf es jedoch auch Organisation und Planung. Fast 1 Millionen Menschen haben die Ukraine bereits verlassen, nur wenige sind bislang in Deutschland angekommen, das wird sich ändern. Um vorbereitet zu sein, wurde in Nordthüringen gemeinsam mit dem Bund der Vertriebenen und der Nordhäuser Kreissparkasse am 3. März ein Konto für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet. Hier kommt jeder Euro an, verspricht Martina Röder, die Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes, der den Spendenaufruf unterstützt. Es gibt keine versteckten Gebühren, keine Verwaltungsausgaben, ihre Spenden werden 1 zu 1 weitergegeben. Unter der IBAN DE14 8205 4052 0305 0005 00 - Kennwort: Bund der Vertriebenen wird das Geld gesammelt. Einer der ersten Spender war der Deutsch Ukrainische Pflegeverband, vertreten durch Silvia Böhme. Benötigt werden weiterhin natürlich auch Sachspenden für die Menschen Ort. Viele Geschäfte, Läden und Apotheken sind leer. In Zusammenarbeit mit der Neanderklinik Harzwald GmbH hat der Deutsch Ukrainische Pflegeverband e.V. ein Sammellager organisiert. Neben den vielen eigenen Aktionen unterstützt der Deutsche Pflegeverband auch den Spendenaufruf des Bündnisses Aktion Deutschland hilft.

Der DPV unterstützt die Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine vollumfänglich.

Sehen Sie sich die Interview-Aufnahmen und die dazugehörigen Fotos zur Spendenaktion Ukraine in folgenden Videos an und laden Sie sich den Spendenaufruf als PDF-Dokument herunter um eine bestmöglich Verbreitung zu unterstützen:

#NURSESFORPEACE

März 2022

Der Deutsche Pflegeverband (DPV) unterstützt die Initiative #NURSESFORPEACE

„Das International Council of Nurses (ICN), die European Federation of Nurses Associations (EFN) und das European Forum of National Nursing and Midwifery Associations (EFNNMA) verurteilen im Namen von 28 Millionen Pflegefachpersonen weltweit die illegale Invasion in der Ukraine und die militärischen Angriffe auf die ukrainische Bevölkerung auf das Schärfste. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, ein Ende aller Feindseligkeiten und die Aufnahme intensiver diplomatischer Verhandlungen zur Sicherung des Friedens.

Pflegefachpersonen und andere Mitarbeitende des Gesundheitswesens versorgen und behandeln alle Menschen mit Pflegebedarf ohne Furcht und Bevorzugung: Sie müssen ihre Arbeit geschützt vor Drohungen und Gewalt verrichten dürfen und die Gesundheitseinrichtungen, in denen sie arbeiten, müssen vor Schaden bewahrt werden. Die internationalen Vorschriften und die Genfer Konvention zum Schutz der Gesundheitseinrichtungen und des Gesundheitspersonals müssen beachtet und durchgesetzt werden. [...]  Die Pflegefachpersonen der Welt fordern, dass die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in der Ukraine geschützt werden. Das kann nur durch einen dauerhaften Frieden erreicht werden, denn Frieden und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden.“

Der Deutsche Pflegeverband schließt sich ausdrücklich der Initiative der internationalen Pflegeverbände an und erklärt sich solidarisch mit allen Kolleg*innen und den Menschen in der Ukraine.

Was können Sie tun?

Neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Claudia Moll, MdB würde am 12. Januar 2022 vom Bundeskabinett bestellt.

Februar 2022

Claudia Moll, MdB würde am 12. Januar 2022 vom Bundeskabinett bestellt.

Vorstellung unseres Pflegeworkshops.

Februar 2022

Pflege braucht Zeit Praktische Digitalisierung in der Pflege mit den Menschen im Mittelpunkt am Beispiel Inkontinenz. Mehr Informationen finden Sie unter: Gesundheitskongresse.de

Deutscher Pflegerat stellt Expertenkommission neu auf

Februar 2022

Der DPV / LPR begrüßt und unterstützt die Expertenkommission zur PBMI.

Tätigkeitsbericht der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz

Februar 2022

Versäumnisse in der Pflegepolitik (Sächsischer Pflegerat)

Februar 2022

Anmerkung des DPV zum Dokument: Der Deutsche Pflegeverband e.V. (DPV) stimmt den Ausführungen des sächsischen Pflegerates zu und steht hinter deren Forderungen.

Zeitstrahl zur Umsetzung der einrichtungsbezogene Impfpflicht.

Februar 2022

Neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Claudia Moll, MdB würde am 12. Januar 2022 vom Bundeskabinett bestellt.

Januar 2022

Newsletter der Rechtsanwälte Koch & Boikat,

Januar 2022

Lesen Sie im Folgenden den aktuellen Newsletter der Rechtsanwaltskanzlei Koch & Boikat.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen.

Januar 2022

Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen haben ein besonders hohes Risiko, sich selbst und andere mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anzustecken. Zusätzlich breitet sich in Deutschland die ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus aus.

Amtszeit des Pflegebevollmächtigten endet – Wie geht es weiter?

Januar 2022

Die Position der bzw. des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung ist aktuell offen. Herr Andreas Westerfellhaus hatte dieses Amt seit 2018 inne und wurde auf dem Deutschen Pflegetag 2018 vom damaligen Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn (CDU), unter dem Applaus der Pflegenden für das Amt vorgeschlagen. Kurz darauf wurde Andreas Westerfellhaus vom Kabinett zum Pflegebevollmächtigten berufen.

Stellungname des DPR zum Gesetzentwurf der Fraktionen vom 06.12.2021

Dezember 2021

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur Änderung weiterer Vorschriftenm im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie.

Stellungname des DPR zum Gesetzentwurf der Fraktionen vom 08.11.2021

Dezember 2021

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite..

Dankschreiben des DPR

Dezember 2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, gestern ist der Koalitionsvertrag vorgestellt worden. Viele Punkte, für die wir uns gemeinsam in den letzten Jahren eingesetzt haben, sind in den Koalitionsvereinbarungen aufgenommen worden. Pflege und pflegerische Versorgung wird ein umfassendes Thema in der nächsten Legislatur sein. Das ist unser aller Verdienst.

Christine Vogler: Die schnelle Umsetzung guter Arbeitsbedingungen entscheidet über die Zukunft

Dezember 2021

Für die Profession Pflege ist der Koalitionsvertrag ein Meilenstein Christine Vogler: Die schnelle Umsetzung guter Arbeitsbedingungen ent- scheidet über die Zukunft ,,Das ist ein echter Fortschritt, den die Ampel-Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf Bundesebene wagt, wie es der Titel des Koalitionsvertrages 'Mehr Fortschritt wagen' verspricht. Der Koalitionsvertrag ist ein Meilenstein für die Profession Pflege", sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflege- rats e.V. (DPR), heute in Berlin.

,,Die Themen der Pflege und vor allem der Profession Pflege werden im Bereich 'Pflege und Gesundheit' an erster Stelle gesetzt. Die künftige Koalition hat somit erkannt, dass es die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen sind, die entschei- dend dafür sind, ob es künftig die nötige Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter in der Pflege gibt. Der Deutsche Pflegerat wird diese und weitere Verbesse- rungen für die Profession Pflege beobachten, konsequent einfordern und mitge- stalten.

Booster für bessere Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege

Dezember 2021

Projekt des Pflegebevollmächtigten sorgt für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Das Projekt des Pflegebevollmächtigten,,Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf - GAP" nimmt weiter Fahrt auf. Der Pflegebevollmädrtigte Andreas Westerfellhaus: ,,Es geht jetzt richtig los. Von über 300 interessierten Pflegeeinrichtungen werden knapp 100 noch in diesem Jahr starten und ihre Arbeitsbedingungen verbessem. Das finde ich unterdenbesonderen Umständen dieserTage sehr beachtlich. Es verdeutlicht aber auch den Handlungsdruch vor dem viele Arbeitgeber mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen. Vielen ist klar, dass es, wie in anderen Branchen, auch in der Pflege nur mit guten Arbeitsbedingungen gelingen wird, Mitarbeitende zu halten und neue zu gewinnen."

DPV-Arbeitskreis „Digitalisierung in der Pflege“ gegründet

Dezember 2021

(Harztor) Innerhalb des DPV ist ein Gremium gegründet worden, das sich mit dem Themas „Digitalisierung in der Pflege“ beschäftigt. Eine Videokonferenz am 10. November 2021 diente dazu, die Ideen für den Arbeitskreis vorzustellen und zu Diskussionen über Ziele, Mitglieder und Aktivitäten anzuregen. Jörg Besier gab einen Impulsvortrag zur Digitalisierung in der Pflege, der als Auftakt für die Arbeit im Arbeitskreis diente. Der Arbeitskreis verfolgt folgende Ziele:

  • Fortlaufende Information der Mitglieder und anderer Interessierter über den jeweils aktuellen Stand der Digitalisierung in der Pflege.
  • Formulierung von Anforderungen an die Digitalisierung in der Pflege, damit diese zielgerichtet in der Praxis wirken kann und im Einklang mit den Werten und Wünschen der privat und professionell Pflegenden steht.
  • Organisation von Beteiligung des DPV und einzelner Mitglieder an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Digitalisierung in der Pflege.

Der neu gegründete Arbeitskreis wird sich im Rahmen des Deutschen Pflegeverbandes e.V. der Herausforderung „Digitalisierung in der Pflege“ stellen und dieses Thema mit Mitgliedern und interessierten Personen weiterbearbeiten. Auf Initiative der Vorsitzenden Mar- tina Röder wurde zudem ein Workshop beim Kongress Springer Pflege 2022 in Berlin für den 28. Januar von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr zu folgendem Thema geplant: „Pflege braucht Zeit: Umsetzung von Digitalisierung in der Praxis – der Mensch im Mittelpunkt am Beispiel Inkontinenz“.

Pflegefachtag am 09.12.2021

Dezember 2021

Fortbildungsveranstaltung - Elementares Wissen im Pflegebereich. Unser im Pflege- und Strafrecht versierter Referent kennt als Anwalt die aktuellenn Bereiche, die in der Pflegewelt immer wieder Probleme bereiten. Durch seine wissenschaftliche Tätigkeit als Autor und Hochschuldozent hat er zudem einen Blick für die kommenden Gesetzesänderungen.

Mit seiner gewohnt verständlichen und aufgelockerten Informationsweise präsentiert er uns über den Fortbildungstag im Dezember zunächst Lösungen im Arbeitsrecht rund um Corona. Sodann stellt er hartnäckige Denkfehler und daraus Haftungsgefahren zum aktuellen und zum kommenden neuen Betreuungsrecht heraus. Informationen zur Anmeldung finden Sie in nachstehendem Flyer zur Veranstaltung.

Neues Betreuungsrecht Unzulässige Tötungen durch Unterlassung?

November 2021

Das neue Betreuungsrecht, das ab 2023 in Kraft tritt, beinhaltet ganz offensichtlich die Gefahr, dass es eine Zunahme unerlaubter Tötungen durch Unterlassung geben könnte. Zumindest, wenn man den Geset- zestext nicht bis zu Ende liest. Zum 1. Januar 2023 kommt eine Reform des Betreuungsrechts. Den Beteiligten und Gerichten wurde vom Gesetzgeber eineinhalb Jahre Vorlauf gewährt, um sich auf das neue Recht durch Schulungen vorzubereiten. Medizin und Pflege sollten die Zeit auch nutzen. Und dies aus doppeltem Grund. Denn bei den medizinischen Verantwortlichen herrschen schon zum aktuellen Betreuungsrecht oft fatale Fehlvorstellungen. Noch geprägt vom früheren Vormundschaftsrecht fälle es vielen schwer zu erkennen, dass ein unter Betreuung stehender Mensch oftmals ganz alleine in medizinische Maßnahmen einwilligen kann. Dass es genau deshalb dann auch keine Mitwirkung des Betreuungsgerichts braucht.

Dass ein unter Betreuung stehender Mensch, je nach verbliebenem Intellekt, sich gegen den Willen seines Betreuers durchsetzen kann; dies selbst bei gefährlichen medizinischen Verweigerungen. Kaum jemand kennt die seit 2017 geltenden Regeln, dass auch bei geistig beeinträch- tigten Behandlungsverweigerern ein 9-Punkte-Programm Punkt für Punkt bejaht werden muss, bevor ärztliche Zwangsmaßnahmen angewandt wer- den dürfen (siehe § 1906a BGB). Und es geschehen immer und immer wieder unerlaubte Zwangsbehandlungen – Körperverletzungen im Sinne von § 223 StGB durch gut gemeinte aber „uner- laubte Hilfe“.

Mitgliedsgewinnung des Deutschen Pflegeverbandes e.V.

Oktober 2021

Im Rahmen des Deutschen Pflegetages konnten Frau Martina Röder, Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes e.V. und Anja Posevsky, Delegierte des Deutschen Pflegeverbandes e.V. Frau Nika Kushnir als neues Mitglied im Deutschen Pflegeverband e.V. begrüßen. Wir heißen Frau Nika Kushnir herzlich willkommen im Deutschen Pflegeverband e.V. und freuen uns über eine konstruktive Unterstützung.

Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) | Stabile Finanzen, bessere Bedingungen

Februar 2021

Stabile Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr, mehr Personal in der Altenpflege und mehr Stellen in der Geburtshilfe. Das sind die wesentlichen Ziele des “Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege” (Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG).

„Die Pandemie belastet auch die gesetzlichen Krankenkassen, durch geringere Einnahmen und höhere Ausgaben. Diese Last soll nicht allein durch die Beitragszahler ausgeglichen werden. Deshalb verteilen wir die Lasten auf verschiedene Schultern. Die Lohnnebenkosten bleiben im Krisenjahr 2021 unter 40 Prozent. Das ist in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig für Beitragszahler und Arbeitgeber”, so Bundesminister Jens Spahn.
Das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GVPG) bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates und ist im Januar 2021 in Kraft getreten.

G-BA berät zur Verordnung von außerklinischer Intensivpflege

Februar 2021

(Berlin) Damit Patientinnen und Patienten, die auf eine außerklinische Intensivpflege
angewiesen sind, künftig besser versorgt werden, soll der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die entsprechenden Rahmenbedingungen definieren. Diesen Arbeitsauftrag aus dem Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) hat der G-BA aufgegriffen und das Beratungsverfahren eingeleitet. Die neuen Vorgaben zur ärztlichen Verordnung sollen helfen, Fehlanreize in der Versorgung zu beseitigen und die individuelle bedarfsgerechte Versorgung der Betroffenen zu stärken.

Anlässlich des Beratungsverfahrens für die Erstfassung der neuen Richtlinie erklärt Dr. Monika Lelgemann, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Veranlasste Leistungen: „Der G-BA hat vom Gesetzgeber den Auftrag erhalten, den äußerst komplexen Leistungsanspruch auf außerklinische Intensivpflege zu konkretisieren und im Sinne der Pflegebedürftigen auszugestalten. Um den Betroffenen eine Pflegesituation zu bieten, die möglichst viel Selbstbestimmung eröffnet und zugleich eine gute Versorgung bietet, wird es qualitätssichernde Anforderungen geben.

BARMER-Pflegereport 2020
Zehntausende zusätzliche Pflegekräfte möglich

Februar 2021

Der Pflegenotstand in Deutschland ließe sich durch bessere Arbeitsbedingungen abmildern. Auf einen Schlag gäbe es 26.000 Pflegekräfte mehr, wenn die Arbeitssituation und damit einhergehend die Gesundheit der Pflegerinnen und Pfleger besser wären. Das geht aus dem BARMER-Pflegereport hervor, der im Dezember in Berlin vorgestellt wurde.

Dem Report zufolge sind Pflegekräfte in Deutschland deutlich häufiger krank und werden öfter frühverrentet als viele andere Berufstätige. „Die Pflegeberufe müssen dringend deutlich arbeitnehmerfreundlicher werden. Mit substanziell und nachhaltig besseren Arbeitsbedingungen könnten Bund, Länder und Arbeitgeber den Pflegeberuf zeitnah attraktiver gestalten. Mit dem Potenzial an 26.000 Pflegekräften könnten zusätzlich 50.000 Menschen versorgt werden”, sagte BARMER-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Christoph Straub.

Personalbemessungsinstrument nicht weiter auf die lange Bank schieben

Februar 2021

(Berlin) „Viele wichtige Entscheidungen wurden in diesem Jahr unter beträchtlicher Hilfe des Bundesgesundheitsministeriums getroffen. Eine der wesentlichsten Kursrichtungen lässt jedoch nicht nachvollziehbar auf sich warten: Und zwar die Entscheidung, mit welchem Personal ein Krankenhaus künftig die Patientensicherheit gewährleisten soll”, machte Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), anlässlich der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zur Pflegepersonalbemessung in Krankenhäusern am 25.11.2020 deutlich.

„Viel zu lange ist der prekäre Mangel an Pflegepersonal erkennbar. Der gemeinsame Vorschlag des Deutschen Pflegerats, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und ver.di für eine Interimslösung für die Personalbemessung im Krankenhaus liegt seit Januar 2020 im Bundesministerium für Gesundheit – bisher ohne Ergebnis. Das vorgelegte Pflegepersonalbemessungsinstrument (Pflegepersonal-Regelung: PPR 2.0) darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Das Bundesgesundheitsministerium muss sich entscheiden, was es will. Die PPR 2.0 leitet den Personalbedarf vom tatsächlichen Pflegebedarf der Patienten/innen ab und definiert somit die notwendige Pflegepersonalausstattung für die unmittelbare Patientenversorgung auf allen bettenführenden, somatischen Stationen eines Krankenhauses. Davon abgeleitet könnten Abweichungen definiert werden.

Demenz: Heim nicht zur Nutzung von Bettgittern verpflichtet

Februar 2021

(Köln) Das Landgericht Köln hat entschieden, dass der Träger eines Pflegeheims keinen Schadensersatz an die Tochter einer Patientin leisten muss, die in der Obhut des Heims schwer gestürzt war. Die Klägerin macht Ansprüche auf Schmerzensgeld ihrer bereits verstorbenen Mutter aufgrund eines Sturzes im Pflegeheim geltend.

Ihre zum Zeitpunkt des Unfalls 94 Jahre alte Mutter litt an einer fortgeschrittenen Demenz und war in den Pflegegrad V eingestuft. Sie war seit April 2018 in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung des beklagten Trägers. In der Nacht vom 12.04.2018 stand sie nachts aus ihrem Bett auf und stürzte. Sie erlitt eine Platzwunde. In der Nacht auf den 20.04.2018 verließ sie erneut ihr Zimmer und wurde gegen 1.45 Uhr vor einem Balkon im Speisesaal des Pflegeheims liegend schwer verletzt aufgefunden. Die alte Dame erlitt eine Oberschenkelhalsfraktur und eine Gehirnblutung, kam ins Krankenhaus, musste operiert werden und war danach in deutlich höherem Maße auf Pflege angewiesen als noch zuvor. Die Tochter klagt gegen den Träger des Pflegeheims und verlangt mindestens 35.000 Euro Schmerzensgeld. Sie behauptet, der Tod ihrer Mutter sei auf den Sturz zurückzuführen gewesen. Sie ist der Ansicht, das Pflegeheim habe entweder die bei der Mutter bestehende Sturzgefahr verkannt oder aber nicht richtig darauf reagiert. Die Pflegekräfte hätten Bettgitter anbringen, das Bett tiefer einstellen, ihre Mutter im Bett fixieren, aber auf jeden Fall engmaschiger beobachten müssen.

Besuchsbeschränkungen in Pflegeheimen in Teilen verfassungswidrig

Februar 2021

(Bonn) Die Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen in Pflegeheimen im Rahmen der Corona-Pandemie verstoßen in weiten Teilen gegen das Grundgesetz. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens, das der Mainzer Verfassungsrechtler Prof. Dr. Friedhelm Hufen erstellt hat, im Auftrag der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Die BAGSO fordert Politik, Behörden sowie die Verantwortlichen in der stationären Pflege nachdrücklich auf, die Grundrechte der Betroffenen zu wahren. Sie tut dies mit besonderer Dringlichkeit, weil vielerorts Pflegeeinrichtungen Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen angesichts gestiegener Infektionszahlen wieder verschärfen.

Der Gutachter hat begründete Zweifel daran, dass das Infektionsschutzgesetz in seiner geltenden Fassung eine hinreichende Ermächtigungsgrundlage für die gravierenden Eingriffe in die Grundrechte von Menschen in Pflegeeinrichtungen ist. Auch die Rechtsverordnungen der Länder, die sogenannten “Corona-Verordnungen”, müssten konkretere Vorgaben machen. Sofern die Verordnungen tägliche Besuchsmöglichkeiten vorsehen, ist dies für die Heimleitungen verbindlich.

Mitgliederdialog in Rheinland-Pfalz am 2. Februar

Februar 2021

Im Rahmen des ersten virtuellen Mitgliederdialoges RLP am 24. November 2020 haben sich Kolleginnen und Kollegen über die aktuelle, durch das Coronavirus verursachte Situation in Pflegeeinrichtungen ausgetauscht und über Lösungen für unterschiedliche Problemstellungen nachgedacht. Der virtuelle Mitgliederdialog soll 2021 kontinuierlich veranstaltet werden. Der zweite Dialog fand am 2. Februar 2021 zwischen 18.00 und 20.00 Uhr mit Martina Röder, Dr. Markus Mai und Ilona Gross statt. Auch Nichtmitglieder waren eingeladen, Erfahrungen und Ideen einzubringen.

Der Deutsche Pflegeverband will mit den virtuellen Mitgliederdialogen eine Plattform für Pflegefachpersonen und andere an Pflege interessierten zum kontinuierlichen Erfahrungsaustausch und zur Wissensvermittlung anbieten. Der Mitgliederdialog wird zukünftig in allen Bundesländern angeboten.